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Stadtverband Garbsen
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  NABU bietet Vortrag über Wespen und Hornissen

Von Waldemar Wachtel

Der NABU-Experte für Hautflügler, Michael Lucas vom Stadtverband Garbsen, hält am

21. April 2016  beim NABU Stadtverband Garbsen ab 19.00 Uhr einen sehr informativen Vortrag über die staatenbildenden Völker von Hornissen und Wespen. Unter dem Motto „Leben und leben lassen, Interessantes über Wespen und Hornissen“ möchte Michael Lucas vor der diesjährigen Saison über die nützlichen völkerbildenden Tiere und vor allem über deren Lebensphasen aufklären.

Denn durch das Verstehen der Lebensweise dieser Tiere, erfahren Garten- und Hausbesitzer automatisch, wie nützlich die Hautflügler als natürliche Feinde der Gartenschädlinge sind. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man sich im Falle der Entdeckung eines Hornissen- oder Wespennestes richtig verhält. Häufig ist vielen Bürgern nicht bewusst, dass zum Beispiel Hornissen, Hummeln und Bienen unter strengem Artenschutz stehen.

Durch das sehr gut vorbereitete Anschauungsmaterial und den Vortrag wird Michael Lucas mit Tipps und Ratschlägen aufzeigen, wie ein positives Miteinander von Menschen und Hautflüglern aussehen kann. Michael Lucas hat bereits einen guten Erfahrungsschatz im Umgang mit diesen Tieren. Der Vortrag findet im Kalle, An der Feuerwache 3 – 5 in Havelse statt. Der Eintritt ist frei. Gäste sind beim NABU Garbsen immer willkommen.

April 2016
 


  Die Bürgerstiftung Garbsen setzt die vor drei Jahren begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit mit Garbsener Schulen fort

Von Waldemar Wachtel

Nach Musikprojekten, der Unterstützung beim Aufbau einer Schülerfirma sowie der Ausstattung von Schulhöfen und einem Theaterprojekt, legt die Bürgerstiftung im Rahmen ihres Stiftungsauftrages zur Förderung des Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutz das Projekt „Nistkästen“ auf.

Für die Aktion konnten der Vorsitzende des Stiftungsrates Wolfgang Galler, Bürgermeister a. D. und  Daniela Grunwald-Galler, Schul-Eltern-Rats-Vorstand den Vorsitzenden des NABU Waldemar  Wachtel, kurzfristig gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrganges der IGS bauen mit voller Begeisterung und mit weiterer Unterstützung von Kurt Baumert, Bürgerstiftung sowie Lothar Busch und Michael Lucas, NABU, elf Bausätze für Meisen- und Staren- Nistkästen zusammen. Von 8.00 bis 11:00 Uhr zeigen die Schüler/innen ihr handwerkliches Geschick. Anschließend, bis ca. 12:30 Uhr geht es gemeinsam zum Berenbosteler See, um die fertigen Nistkästen in geeigneten Bäumen anzubringen. Jeder Nistkasten wird von Schülern/innen gekennzeichnet, so dass die Schüler/innen verfolgen können, ob ihr Nistkasten später tatsächlich belegt wurde. Während der Aktion erhalten die Schüler/innen Informationen vom NABU über den Schutz der Natur.

Der Schulleiter der IGS Garbsen, Andreas Hadaschik, sowie der schulische Projektleiter, Andreas Becker, unterstützen und ermöglichen der Bürgerstiftung Garbsen, eine solche Aktion mit ihren Schüler/innen und dem NABU durchzuführen. Sie haben sich sofort bereit erklärt diese Naturschutzaktion in ihren Unterricht einzubauen.

März 2016

 


  Der Wolf - zurück in Deutschland!
Multimedia-Vortrag am 17.03.16 beim NABU Garbsen

Von Waldemar Wachtel

Am Donnerstag, 17. März 2016 referiert der NABU-Wolfbotschafter Peter Griemberg über die Rückkehr des Wolfes ab 19.00 Uhr beim NABU Garbsen im Kalle, An der Feuerwache 3 – 5, 30823 Garbsen/Havelse. Der Eintritt ist frei.

15 Jahre Wölfe (Canis lupus) in Deutschland, 10 Jahre NABU-Projekt Willkommen Wolf! War der Nachweis des ersten Rudels in Sachsen noch eine Sensation, hat sich der Umgang mit dem neuen Nachbarn vielerorts normalisiert. Mittlerweile leben 35 Wolfsfamilien in Deutschlands freier Natur. Die Frage, ob Wölfe in Deutschland dauerhaft überleben ist keine Frage von Biologie und Ökologie. Es geht vielmehr um die sogenannten „Human Dimensions“ – die Belange der Menschen. Es geht um Vorurteile, Sorgen und Ängste – um die wir uns im Rahmen des Willkommen Wolf-Projektes seit zehn Jahren kümmern. Vor allem auch dank unseres ehrenamtlichen Netzwerkes von über 450 NABU-Wolfsbotschaftern sind wir vor Ort präsent.

Nach der Geschlechtsreife im zweiten Lebensjahr verlässt der Jung-Wolf das Elternrudel und wandert auf der Suche nach einem eigenen Revier und nach einem Partner weite Strecken. Inzwischen werden Wölfe immer häufiger auch in Niedersachsen („vor unserer Haustür!“) gesichtet.

Wölfe sind nach EU-Recht streng geschützt.

Obwohl die Rückkehr des Wolfes positiv im Sinne natürlicher ökologischer Vielfalt ist, verursacht sie auch Skepsis und Ablehnung, die sich oft auf Unkenntnis über die Lebensweise des Wolfes begründet.

Der Wolf wird dauerhaft nach Niedersachsen zurückkehren!
Um uns darauf einzustellen, bietet der NABU Stadtverband Garbsen in einem Multimedia-Vortrag wissenswerte und faszinierende Informationen über eines der seltensten Säugetiere Deutschlands.

März 2016
 


  NABU am 12. März 2016 mit Stand auf Homeyers Hof

Von Dagmar Strube

Mit einem Aktions- und Informationsstand ist der NABU Garbsen am Samstag, 12.03.2016 von 13.00 - 16.00 Uhr in der großen Scheune auf Homeyers Hof, Frielinger Str. 12, 30826 Garbsen,  vertreten.

Der Stand setzt Schwerpunkte auf aktuelle jahreszeitliche Themen:

Fledermausschutz:

Die Fledermaus-Regionalbetreuer Strube zeigen anschaulich die Welt der bedrohten insektenfressenden Fledermäuse und ihre Schutzbemühungen auf. Neben Informationen, Bastelangebot und Rätselspaß können Fledermaus-Spaltenkästen gebaut werden.

Wildbienen:

Der Experte für Hautflügler, Michael Lucas, informiert über die für die Bestäubung sehr wichtigen Wildbienen und bietet den Bau von kleinen Insektenhotels und Samenbomben an. Erfahren Sie Erstaunliches über die winzigen aber sehr emsigen Pollensammler.

Amphibienwanderung:

Sowie die Nächte etwas Wärmer werden, starte die große Frühjahreslaichwanderung der Amphibien. Erfahren Sie am Stand, wo und wie wir mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern jedes Frühjahr ca. 3.000 Amphibien vor dem Überfahren retten.

Wer uns dabei helfen möchte, ist herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich bei uns.

Österlicher Bastelspaß:

Verbunden mit einem Rätselspaß über Frühlingsboten bietet der NABU eine Bastelaktion für alle großen und kleinen Hasenfreunde.

Homeyers Hof lädt neben dem frühlingshaften Stöbern in den Ausstellungsräumen zum Genuß von Kaffee und Kuchen ein.

Februar 2016

 


  NABU stellt Amphibienschutzzäune auf
Helfer dringend für Rettungsmaßnahmen gesucht

Von Waldemar Wachtel

Durch die mäßigen Wintertemperaturen mit leichten Nachfrösten hat sich die Amphibienwanderung um ca. zwei Wochen verspätet.

Mit den nächsten milden Witterungslagen und feuchteren Nächten beginnen die ersten Amphibienwanderungen. Der nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine explosionsartige Wanderungsbewegung der Erdkröten u. a. Amphibien sein. Der NABU hat deshalb am Montag, den 29.02.16 mit der Aufstellung der Schutzzäune begonnen.

Schwerpunkte bilden die Gutenbergstraße, An der Universität, Schönebecker Allee, die Meyenfelder Straße, die Flemmingstr, Im Fuchsfelde und am Blauen See mit der Zufahrt zum Golf- und Campingplatz. An einigen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Baken sowie die Aufstellung von Warnschildern nötig. Die Gesamtlänge der Zäune beträgt ca. 4.000 m.

Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den fleißigen NABU-Mitgliedern und Helfern, wie in den Vorjahren, viele hundert Amphibien eingesammelt und in die entsprechenden Biotope gesetzt werden.

Wachtel appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten Bereiche sowie die Straßen an denen Schutzzäune stehen, mit erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Die Geschwindigkeiten sollten auf maximal 50 km/h angepasst werden

  • zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer.

  • damit die Amphibien nicht gefährdet werden, da bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn so gravierend ist, dass die Amphibien schon allein dadurch getötet werden können.

  • damit das teure Spezialmaterial der Schutzzäune nicht durch den Fahrtwind beschädigt wird und die Halterungen reizen.

Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind.

Wer den NABU und die Amphibienrettung unterstützen möchte, kann sich bei Dagmar Strube, Tel.: 05131-92750 und Waldemar Wachtel, 05137-8779975 melden. Der NABU ist für jede Unterstützung dankbar.

März 2016
 


  NABU bastelt mit Kindern über 300 Futterglocken - ein riesen Erfolg/span>

Von Dagmar Strube

In dieser Wintersaison hatte Dagmar Strube vom NABU Garbsen alle Hände voll zu tun, denn sie bastelte mit über 300 Kindern Futterglocken für die Winterfütterung der Vögel.

Die Grundschulen Garbsen-Mitte, Osterberg, Osterwald UE, OE, Mittelpunktschule und die James-Krüss-Grundschule buchten mit den kompletten 2. Jahrgängen das begehrte zweistündigen NABU Projekt unter Leitung von Dagmar Strube. Der AWO Kindergarten und zwei Arbeitsgemeinschaften bastelte zusätzlich sogenannte Futterzapfen. Insgesamt wurden über 300 Futterglocken und viele Futterzapfen gefertigt.

Natürlich gehörte auch ein theoretischer Lernteil zu dem Projekt. Dabei lernten die Kinder in altersgerechten Strukturen die wichtigsten Standvögel kennen und vor allem wie gut eingerichtete Futterstellen mit sauberem und trockenem Futter aussehen und worauf man achten sollte, damit die Vögel gesund bleiben. Schnell erkannten alle Gruppen, dass Futterhäuser mit Silos dafür sorgen, dass die Vögel nicht durch das Futter hüpfen können und es so auch nicht mit Kot verunreinigen können.

Nach der Theorie bastelten die Kinder mit unglaublichem Feuereifer ihre eigene Futterglocke, die sie dann auch mit nach Hause nehmen konnten. Dabei vermischten die Schüler reines Kokosfett mit Sonnenblumenkernen, gehackten Erdnüssen, Haferflocken, Getreidekörnern, Rosinen und Sämereien. Das Mischen der körnigen und fettigen Masse machte den Kindern einen riesen Spaß. Nach dem Vermengen füllten die Vogelfreunde in Teamarbeit die Masse in die vorbereiteten Futterglocken.

Strube: „Ziel der Aktion ist es, dass die Kinder mit Spaß selber die zuvor erlernten Vögel an ihrer eigenen Futterstelle beobachten können und voller Freude von sich aus die erlernten Vögel wiedererkennen. Häufig ist dies Beobachten der Vögel im Winter der erste wichtige Kontakt mit der Natur.“ Ein lehrreiches Projekt mit großem Spaßfaktor der indirekt auch noch dafür sorgt, dass in Garbsen an vielen Plätzen energiereiche Futterstellen für die Wintervögel eingerichtet wurden.

Januar 2016
 


  Schwere Zeiten für Greifvögel

Von Waldemar Wachtel

Mäusebussarde, Schleiereulen, Sperber, Turmfalken und Co. haben es in den Wintermonaten mit Schnee und Frösten schwer, um an ihre gewohnte Nahrung zu kommen.

Insbesondere die Bestände der Schleiereulen sind in dieser Zeit besonders gefährdet. Sie finden bei geschlossenen Schneedecken einfach nicht die nötige Nahrung an Mäusen und Kleingetier. In länger anhaltenden Wintertagen können bis zu 50% der Populationen verloren gehen.

Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU berichtet, dass bereits jetzt wieder Anrufe bei ihm eingehen, die auf tote Greifvögeln hinweisen.

Am Beispiel eines Turmfalken, Vogel des Jahres 2007 zeigt Wachtel auf, wie wichtig es ist, dass tote Greifvögel bei den Naturschutzverbänden gemeldet werden sollten.

Wie auf dem beiliegenden Bild zu erkennen ist, hat u. a. die Familie Marlies und Siegfried Daniel am 05.01.16 einen verunfallten Turmfalken mit einem Ring am Bein gemeldet. Wachtel verabredete sich mit Daniels in deren Garten und konnte den Grund des Flugunfalls schnell feststellen. Beim Versuch, im Sturzflug einen Singvogel am Futterplatz zu schlagen, raste er gegen die Hauswand und verendete leider. Im Horizontalflug können Turmfalken eine Geschwindigkeit von 50 bis 66 km/h erreichen. Im Sturzflug könnte es aber auch mehr werden. Genaueres ist nicht bekannt. Wanderfalken erreichen dann  ca. 200 km/h.  Wachtel hatte bereits die Untere Naturschutzbehörde der Region informiert und wird die Daten nach der Übernahme des Falken die Daten des Ringes an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) melden, der die Daten an die Vogelwarte Helgoland weitergibt.  Diese Daten sind für die Populationsdichte, den Lebensraum, das Wanderverhalten etc. sehr wichtig. Deswegen hat sich Wachtel  bei Daniels für die Meldung besonders bedankt.

Der Turmfalke bevorzugt hochgelegene Brutplätze. Auf diese Vorliebe ist wohl auch sein Name zurückzuführen. Der wissenschaftliche Name Tinnunculus bedeutet "schellend, klingend" und hängt mit den charakteristischen Rufen zusammen. Er ist rund 35 Zentimeter groß und gehört damit in Deutschland zu den kleinen Greifvögeln. Seine Spannweite beträgt 75 Zentimeter. Im Flug sind die Vögel an ihren langen spitzen Flügeln zu erkennen und natürlich an ihrem charakteristischen Rüttelflug. Turmfalken ernähren sich vorwiegend von Feldmäusen und anderen Wühlmäusen. Durch die Spezialisierung entsteht eine Abhängigkeit vom Beutevorkommen. Die Bestände der Feldmäuse schwanken von Jahr zu Jahr beträchtlich; in manchen Gebieten gehen sie aufgrund der landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden stark zurück. Vor allem in Zeiten, in denen Mäuse rar sind, erbeuten Turmfalken im schnellen Sturz- oder Verfolgungsflug auch kleinere Vögel. Darüber hinaus stehen Eidechsen und Insekten, vor allem Käfer und Heuschrecken, und gelegentlich Regenwürmer auf der Speisekarte. Die Zusammensetzung ihrer Nahrung lässt sich von Experten gut untersuchen, da Turmfalken, wie alle anderen Greifvögel, unverdauliche Reste der Beute im Magen zu Gewöllen zusammenpressen und dann ausspeien. Das Jagdrevier des Turmfalken umfasst rund 200 Hektar. Will man den Greifvögeln, Fasanen, Rebhühner etc. im Winter helfen, können so genannte „Bodenschütten“ aufgestellt werden, in denen das Futter nachrutscht. Sie können auch an Feldhecken und Waldrändern aufgestellt werden. An ihnen sammeln sich oft auch Mäuse – eine willkommene Nahrung für die hungernden Greifvögel und Eulen! Es gibt auch Landwirte, die ähnliches unter ihren Schauern einrichten oder Luken an Scheunen offen lassen, damit insbesondere die Schleiereulen dort nach Mäusen jagen können.

Januar 2016

 


  NABU Aktion Winterfütterung der Vögel startet

Von Dagmar Strube

Die Vorschulkinder vom Kindergarten AWO hatten viel Spaß beim Basteln von Futterzapfen mit Dagmar Strube vom NABU Garbsen. Nachdem die Kinder Blau- und Kohlmeisen als erste wichtige Vögel kennen gelernt hatten, mixten sie mit Feuereifer reines Kokosfett mit Hafenflocken, Erdnussbruch, Sämereien und Sonnenblumenkernen zu einer richtig tollen „Mischung“. Die fettige Masse wurde dann in die geöffneten Kiefernzapfen gestrichen. Für die Kinder war es ein riesen Spaß.

Jedes Kind fertigte zwei Zapfen. Einen nahmen die Kinder gut verpackt mit nach Hause und der andere wurde auf dem Gelände des Kindergartens an der Futterstelle aufgehängt.

So haben die Kinder die Möglichkeit die Vögel zu beobachten, wie sie an den leckeren Futterzapfen fressen.

Der NABU Garbsen dankt ausdrücklich der Firma Walter Rau Lebensmittelwerke für die großzügige Materialspende ohne die diese und die nachfolgenden Aktionen nicht möglich wären.

Demnächst ist Frau Strube in vielen Schulklassen in Garbsen zu Gast und erarbeitet mit den Klassen die wichtigsten Eckpunkte für die richtige Fütterung der Vögel und welche Vögel an die Futterstellen kommen bevor alle unter ihrer Anleitung sogenannte Futterglocken basteln. Das Rezept ist auch auf dieser Homepage unter Tipps hinterlegt und kann gerne nachgebastelt werden.

Dezember 2015

 


  NABU weist auf Wintergefahren für heimische Vögel hin und gibt Tipps

Von Waldemar Wachtel

Bei der momentanen Wetterlage benötigen die hier gebliebenen Vögel unsere Hilfe. Das weiße Gestöber der letzten Tage bedeckt weite Teile der Landschaft mit einer dünnen Decke Schnee. Was für den Menschen schön anzuschauen ist, bedeutet für viele Vögel einen Mangel an Nahrungsquellen. Wer den gefiederten Freunden Nahrung anbieten möchte, den ruft der NABU dazu auf, beim Füttern von Wildvögeln im Winter einige Ratschläge zu beherzigen, um den Tieren nicht zu schaden. Die Frage, ob Vögel im Winter überhaupt gefüttert werden dürfen, beantwortet der NABU mit einem klaren Ja. „Wer Vögel füttert, kann sie optimal beobachten und wird mit spannenden Naturerlebnissen belohnt“, sagt NABU-Vorsitzender Waldemar Wachtel. „Gleichzeitig sollte klar sein, dass die Vogelfütterung die Probleme der Vogelwelt nicht löst. Einen naturnahen Garten, eine giftfreie Landwirtschaft und ein reiches Angebot an Nistmöglichkeiten kann man nicht durch ein paar Futterhäuschen ersetzen.“

Um die Winterfütterung zu erleichtern, empfiehlt der NABU die Beachtung folgender Regeln.

 

Keine Speisereste verfüttern – am gefährlichsten sind gesalzene Speisen und Graubrote!

Artgerechtes Futter für die Vögel verwenden:
Energiereiche Samen und Nüsse sind am besten geeignet. Dazu zählen u. a. Hafer, Maisflocken, Sonnenblumenkerne (geschält und ungeschält), andere Saaten, Erdnüsse (ungesalzen!), Haselnüsse, andere Nüsse, auch Haferflocken als Streu- und Futtermischungen. Die Mischung macht´s!
„Damit z. B. Feinfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Erlenzeisig nicht ausgeschlossen werden, sollten keine ausschließlichen Fütterungen mit nur einer Futtersorte erfolgen. Das Futter sollte frei sein von Samen der gefährlichen Ambrosiapflanze“ führt Waldemar Wachtel weiter aus.

 

Keine Massenfutterplätze einrichten: sie begünstigen die Verbreitung von Krankheiten! Besser sind Futtersäulen und Futtertrichter und auch Kleinfutterhäuser, in denen das Futter trocken und gegen Verschmutzung geschützt ist. Mehrere solcher Futterstellen im Abstand zueinander anbringen, damit viele Vögel die Chance haben, sie zu nutzen. Amseln, Wacholderdrosseln, Rotkehlchen und andere Arten nutzen das herunterfallende Futter. Diese Plätze täglich, insbesondere zum Abend säubern.

 

Wer Spaß und Freude an der Beobachtung von Wintervögeln hat, seine Artenkenntnisse auffrischen, sich an einer wissenschaftlichen Datenerhebung beteiligen möchte, dem empfiehlt der NABU, sich an der Stunde der Wintervögel zu beteiligen. Dieses Jahr findet die bundesweite Mitmachaktion zum sechsten Mal vom 8. bis 10. Januar 2016 statt. Unter www.stundederwintervoegel.de können Sie Ihre Beobachtungen bis zum 19. Januar 1016 melden und noch mehr erfahren.


Januar 2016
 


  Braunes Langohr hat Glück gehabt

Von Dagmar Strube

Die derzeit milden Temperaturen wirken sich auch auf das Verhalten der Fledermäuse aus. Eigentlich müssten sie ab November bereits ihre Winterquartiere aufgesucht haben. Doch in den letzten Tagen wurden immer wieder Fledermäuse an ungewöhnlichen Orten bei den Fledermaus-Betreuern Dagmar und Karsten Strube gemeldet. Neben den versehentlichen Zimmereinflügen sind es vor allem die Tiere, die an Treppenhäusern, Kellereingängen, an Hausfassaden oder ungeschützten Plätzen entdeckt werden, die meist Hilfe benötigen.

So auch das Braune Langohr. Buchstäblich kurz vor dem Verdursten wurde das Weibchen von einem Finder auf einem Radweg vor einer Kellertür auf dem Boden entdeckt. Nach dem Telefonat mit der Fledermaus-Betreuerin Dagmar Strube (05131/92750) nahm er das Flattertier nach Anweisung von Strube vorsichtig mit einem Tuch auf und legte dieses in einen ausbruchsicheren Karton. Sicher verstaut, brachte er das Tier zu der Fledermaus-Betreuerin. Bei der Erstuntersuchung der Fledermaus stellte diese fest, dass es sich um ein etwas unterwichtiges weibliches Braunes Langohr handelte, dass offensichtlich kurz vor dem Verdursten gewesen war. Strube: „In diesem Zustand wäre die Langohr-Fledermausdame aus eigenem Antrieb sicherlich nicht mehr in der Lage gewesen sich zu retten. Es wäre gestorben. Nach drei Tagen Pflege konnten Strubes die Fledermaus mit den enorm großen Ohren wieder in die Natur entlassen.

Strube: „Diese Geschichte der Braunen Langohr Fledermausdame ist bezeichnend für viele Fundtiere. Wir danken daher allen Findern immer ausdrücklich für ihre Meldung und bitten auch zukünftig um Meldungen. Häufig können wir die vom Aussterben bedrohten Tiere nach kurzzeitiger fachkundiger Pflege wieder auswildern.“

November 2015

 


  Großer Besucherandrang beim NABU Stand auf Homeyers Hof

Von Dagmar Strube

Der Aktions- und Mitmachstand vom NABU fand auf Homeyers Hof sehr regen Zuspruch. In der rustikalen Kulisse einer großen Scheune präsentierte das fünfköpfige NABU Team einen umfassenden jahreszeitlich gut passenden und durchdachten Mitmach-Stand.

Im Eingangsbereich konnten Vogelnistkästen mit Michael Lucas und Jerome Böhm zusammengebaut werden. Die fertigen Nistkästen konnten mit nach Hause genommen werden. Gleich daneben beantwortete der Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten Strube viele Fachfragen der Besucher über die unter strengem Artenschutz stehenden Fledermäuse und die Schutzbemühungen der Naturschützer.

Sina Sender bastelte emsig und unermüdlich mit den vielen Kindern und Junggebliebenen energiereiche Futterzapfen für die Winterfütterung der Vögel und Dagmar Strube beantwortete die Fachfragen zu den Themen wann ein Igel hilfsbedürftig ist, wie ein naturnaher Garten Igeln, Vögeln und Fledermäusen helfen kann und worauf man bei der Winterfütterung der Vögel achten sollte.

 „Der Stand mit dem großen Besucherandrang und den vielen gestellten Fachfragen hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns sehr, dass wir auch 2016 wieder im Frühjahr und Spätherbst auf Homeyers Hof mit einem NABU Stand als Ansprechpartner mit Mitmach-Aktionen vertreten sein dürfen“, erklärt Dagmar Strube.

Dass die Besucher Spaß am NABU Stand hatten, verrieten zumindest die leuchtenden Kinderaugen, wenn diese stolz ihre gebastelten Futterzapfen, Igel, Fledermäuse oder Nistkästen präsentierten.

Dagmar Strube vom NABU dankt ausdrücklich Frau Buch für ihre Spende von 200 Euro aus dem Erlös des Restaurant Days. Das Konzept des vorweihnachtlichen Marktes mit dem Restaurant Day und dem Informations- und Mitmachstand vom NABU lockte bei sonnigem Wetter viele Besucher auf den historischen Hof.

November 2015
 


  Experte für Hautflügler empfiehlt im Herbst Frühblüher setzen

Von Dagmar Strube

Der Experte beim NABU für Hautflügler Michael Lucas empfiehlt im Herbst in den eigenen Garten Zwiebeln von Frühblühern zu setzen. Diese pollenreichen Blüten, die im sehr zeitigen Frühjahr erblühen, bieten den ersten Wildbienen, Honigbienen, Hummelköniginnen und Schmetterlingen, wie der Zitronenfalter eine sehr wichtige Nahrungsquelle.

Aus diesem Grund hat Herr Lucas vor der großen Insektenwand im Stadtpark in den letzten Tagen 200 Wildkrokusse, 60 Narzissen und 20 Winterlinge im Erdreich vergraben.
Denn neben dem Aufbau von sogenannten Insektenhotels ist die Anlage eines blütenreichen Lebensraumes mit ungefüllten Kelchpflanzen mit gutem Pollenbesatz sehr wichtig für die Nützlinge.

Wer Interesse an näheren Informationen über Trachtpflanzen oder Hautflügler hat, kann sich an Herrn Lucas, Telefon 05131/476748 wenden.

Oktober 2015

 


  NATUR AG versteckt den Frühling im Herbstboden

Von Dagmar Strube

Die 16 Schüler der Natur AG der Grundschule James Krüss in Berenbostel mit Dagmar Strube vom NABU Garbsen nahmen voller Freude an dem Projekt „Wir verstecken den Frühling im Herbstboden“ teil. Dazu vergruben die jungen Naturforscher mehr als 1300 Frühlingsboten in der Rasenfläche vor ihrer Grundschule. Neben 750 Osterglocken wurden auch über 600 Krokusse gesetzt. Zuvor hatten die Schüler gelernt, wie sie die Zwiebelpflanzen im Herbst in der Erde vergraben müssen, damit sie im zeitigen Frühjahr blühen können.

Strube erklärte den Schülern, dass Frühblüher wie Osterglocken, Krokusse und andere Zwiebelpflanzen eine erste wichtige Nahrungsquelle für Insekten, Schmetterlinge, Hummeln und Bienen nach dem Winter sind. Denn in den Monaten März und April blühen noch nicht viele Blumen. Schnell erkannten die pfiffigen Naturfreunde, dass sie durch ihre herbstliche Pflanzaktion heute schon den Tieren helfen, die im nächsten Frühjahr über die Wiese fliegen werden. Sie hoffen, dass viele Gartenbesitzer auch Frühblüher gepflanzt haben, damit möglichst viele Schmetterlingen, Hummeln, Wildbienen und anderen Insekten genügend Futter im nächsten Frühjahr finden werden.

Die Gruppe dankt der Stadtverwaltung, Abteilung Stadtgrün, für die finanzielle Unterstützung des Schulprojektes und Michael Lucas vom NABU für seine tatkräftige Hilfe. Zum Schluss waren sich alle einig, dass sie sich jetzt schon auf das Frühjahr freuen und gespannt sind, ob dann der gewünschte Blütenteppich zu sehen sein wird.

Oktober 2015
 


  Herbstzeit ist Putzzeit - NABU reinigt Nistkästen und bittet Gartenbesitzer auch ihre Kästen zu reinigen

Von Dagmar Strube

Der NABU Garbsen hat in verschiedenen Gebieten in Garbsen angefangen, die von ihnen betreuten Vogelnistkästen zu reinigen. Bei dieser jährlichen herbstlichen Reinigung werden die alten Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhe, Milben und Zecken durch gründliches Ausfegen (grobe Bürste)/Auskratzen (Spachtel) der Kästen entfernt, damit die Vogelbrut im nächsten Jahr möglichst unbeschadet aufwachsen kann.  In den meisten Fällen reicht es voll und ganz, wenn man den Kasten trocken kräftig ausbürstet. Auf keinem Fall dürfen chemische Mittel eingesetzt werden.

Einen weiteren Tipp gibt der NABU Garbsen gerne weiter. Klopfen sie vor dem Öffnen des Kastens ruhig einmal an. Es kann durchaus vorkommen, dass der vermeintliche Vogelkasten auch von Hasel- oder Waldmäusen bewohnt wird. Durch das Anklopfen werden die Tiere gewarnt und der Leitergänger erschrickt nicht so schnell über den unerwarteten Wohnungsinhaber.

Die Bilanz der bisher vom NABU Garbsen gereinigten Kästen war sehr gut. Fast alle waren angenommen worden. Vorrangig wurden Meisen, Spatzen und Stare festgestellt. An einigen Kästen hat der Specht massive Spuren hinterlassen und in einem wohnte ein Eichhörnchen. Die beschädigten Kästen werden demnächst repariert oder ersetzt.

Oktober 2015

 


  110 Kinder erforschen mit dem NABU die Bäume

Von Dagmar Strube

Mehr als 100 Schüler des kompletten 2. Jahrganges der Grundschule Osterberg starteten mit ihren Lehrern unter Leitung von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen an verschiedenen Tagen in die herbstliche Blätterwelt. Dort lernten die 5 Schulklassen mit viel Spaß und Sammelleidenschaft schnell und spielerisch, woran sie die einzelnen Baumarten erkennen und unterscheiden können. Am Ende der Exkursionen waren die mitgeführten Taschen prall mit Fundstücken der erforschten Baumarten von Spitzahorn, Linde, Buche, Kiefer, Silberpappel, Birken, Kastanien, und Eichen gefüllt.

Strube „Das Thema „Bäume kennen lernen“ ist für die Kinder durch den Ausflug in die Natur mit dem herbstlichen Blätterwald viel leichter und einprägsamer zu erlernen als im Klassenzimmer. Sie sehen den Wuchs der Bäume, erfühle die Baumrinden, suchen selber die Baumfrüchte unter den Bäumen und finden die schönsten Herbstblätter, um sie untereinander und miteinander zu vergleichen.“   

Oktober 2015
 


  Freiwillige Helfer unterstützen den Fledermausschutz vom NABU Garbsen

Von Dagmar Strube

Gut ausgerüstet mit Arbeitskleidung und mit viel lobenswerter Energie halfen 25 Freiwillige den Fledermaus-Regionalbetreuern Karsten und Dagmar Strube und dem NABU Garbsen das größte Garbsener Winterquartier für Fledermäuse von der Last der aufsprießenden Vegetation zu befreien und so das Quartier für den Winter fit zu machen.

Strube erklärte den Helfern, dass diese Arbeit zum Schutz des Quartieres bewusst einmal jährlich im Oktober nach allen Vogelbruten und vor dem Einflug der Fledermäuse vorgenommen wird. Insbesondere die erstmaligen Helfer staunten über die Menge und Größe der Fläche des zu bearbeitenden Geländes. Freiwillige, die bereits in den vergangenen Jahren dabei gewesen waren und zur Freude der Naturschützer wieder tatkräftig mithalfen, stellten dagegen sofort Vergleiche des Pflanzenwachstums zum letzten Jahr an. Alle waren sich einig, dass insbesondere die Brombeeren sehr gute Wachstumsbedingungen vorgefunden haben, denn zum Teil erinnerte das Gewölbe an ein vollkommen überwuchertes Dornröschenschloss.

Unerschrocken und gut ausgerüstet mit Ast- und Heckenscheren, Haken und mit Unterstützung von 2 Freischneidern und 1 Kettensäge kämpften sich die Helfer bei schönstem Sonnenschein unermüdlich durch das dornige Gesträuch. Ein großes Lob von Strubes bekamen auch die 10 Schüler der Georg-Elser-Hauptschule, die ebenfalls freiwillig sogar noch nach der stärkenden Picknickpause mithalfen, dass Gewölbe freizuschneiden und das Schnittgut zusammenzutragen. Strube: „Nur dank dieser großen Unterstützung der vielen Helfer ist es uns wieder gelungen, das Winterquartier an einem Tag freizuschneiden. So kann die Stadt Garbsen zeitnah das Schnittgut abfahren und somit die nötige Ruhe schnellstens an dem Winterquartier einkehren. Dafür danken wir allen Beteiligten im Namen des Fledermausschutzes ganz besonders!“

Oktober 2015

 


  „Wilde Nachbarn“ – Ein Streifzug durch die Natur in der Region Hannover am 15. Oktober 2015 ab 19.00 Uhr beim NABU

Von Waldemar Wachtel

Die bekannten Natur- und Tierbeobachter Ulrike Hügel und Uwe Gohlke aus Uetze zeigen sehr interessante Fotos kombiniert mit Film und Ton von unseren „Wilden Nachbarn“.

Die Vielfalt der Amphibien, Insekten, Säugetiere, Vögel und Pflanzen vor unserer Haustür wird uns in eindrucksvollen Dokumentationen nahe gebracht.

Begleiten Sie uns zu den wilden Tieren um uns herum und lassen Sie sich für eigene Beobachtungen auf Ihren Spaziergängen oder Fahrradtouren inspirieren.

Die Veranstaltung findet beim NABU im Kalle, An der Feuerwache 3-5, 30823 Garbsen/Havelse am 15. Oktober 2015 um 19:00 Uhr statt. Dauer ca. 60 Minuten.

Anschließend findet eine Diskussionsrunde statt.

Die Natur- und Tierfilmer zeigen außerdem eine breite Palette von DVDs Ihrer Beobachtungen und Reisetätigkeiten aus Deutschland und Europa, die auch käuflich erworben werden können.

Der NABU erbitte einen Kostenbeitrag von 2,- Euro.
Für NABU-Mitglieder, Schüler und Kinder ist der Eintritt frei.

Oktober 2015
 


  Fledermäuse suchen helfende Hände für Samstag, den 10.10.2015 ab 10.00 Uhr

Von Dagmar Strube

Der Fledermausschutz vom NABU Garbsen bittet Interessierte um Hilfe bei einem Pflegearbeitseinsatz im Stadtpark an einem Winterquartier für Fledermäuse. Dabei handelt es sich um den jährlichen Freischnitt des Quartieres, damit die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse dort weiterhin ungestört und sicher ihren langen Winterschlaf halten können. Gleichzeitig wird erreicht, dass die Pflegearbeiten für das Gebäude möglichst schonend durchgeführt werden können.

Wer bei diesem Artenschutzprojekt helfen möchte oder Rückfragen hat, wird gebeten, sich bei den Fledermaus-Betreuern Karsten und Dagmar Strube unter Tel.: 05131/92750 anzumelden.

Mitzubringen sind Arbeitskleidung und festes Schuhwerk. Im Gelände sind auch dornige Sträucher. Hilfreich wäre auch das Mitbringen einer eigenen Astschere, Arbeitshandschuhe oder auch einer Harke. Als Dankeschön werden die Fledermausschützer den Helfern gegen 13.00 Uhr besondere Eindrücke in die Welt der Fledermäuse zeigen.

Oktober 2015

 


  Fledermäuse brauchen Freunde / Veranstaltungsreihe

Von Dagmar Strube

Nach einer überaus gut besuchten öffentlichen Fledermaus-Exkursion durch den Stadtpark Garbsen bieten die Fledermaus-Betreuer der Region Hannover und vom NABU Garbsen in diesem Herbst eine Reihe von weiteren öffentlichen Veranstaltungen rund um die Fledermaus an. Kommen Sie einfach vorbei. Es sind keine Voranmeldungen erforderlich.

Donnerstag, 10. September 2015,
15.00 - 17.00 Uhr

Fledermausiger Nachmittag im Café Kalle
Informationen, Bilder, Erlebnisberichte, Bastelangebot,….
Dagmar Strube, Fledermaus-Betreuerin der Region Hannover ist im Café Kalle zu Gast. An der Feuerwache 3 - 5, 30823 Garbsen/Havelse.
Weitere Infos zum Café Kalle: www.garbsen.de

Sonntag, 13. September 2015
10.00 und 14.00 Uhr

Tag des Denkmals: Führung zum Ringofen
(Infos / Anschauungsmaterial / fledermausiger Bastel- und Rätselspaß)
Erklärungen zur historischen Bedeutung des Ringofens und als heutiges Winterquartier für  Fledermäuse. Start: Jeweils ab Eingang Stadtpark Ecke Berenbosteler Str./Kastendamm.
Weitere Infos auch auf der Homepage der Stadt Garbsen: www.garbsen.de.

Donnerstag, 17. September 2015, 19.00 Uhr

Vortrag: Winterwelt der Fledermäuse
Die Fledermaus-Regionalbetreuer geben mit beeindruckenden Bildern besondere Einblicke in die Biologie der Fledermäuse  und  zeigen, wo und wie Fledermäuse den Winter verbringen. Bestaunen  sie entspannt winterschlafende Fledermäuse im Schein der Taschenlampe in Höhlen, Bergwerksstollen, Bunkern, Ruinen und Kellergewölben,….und erfahren sie mehr über die nützlichen Säugetiere anhand des Erfahrungsschatzes der  Fledermausschützer.
Im Kalle, An der Feuerwache 3 - 5, 30823 Garbsen/Havelse.

September 2015
 


  Fledermäuse im Stadtpark belauschen

Von Dagmar Strube

Fledermauswanderung durch den Stadtpark am Freitag, 04. September 2015 ab 19.30 Uhr, Treffpunkt: Eingang Stadtpark Ecke Kastendamm/ Berenbosteler Straße

 

Für die Stadt Garbsen und den NABU Garbsen bieten die ehrenamtlich engagierten Fledermaus-Regionalbetreuer Dagmar und Karsten Strube eine öffentliche Fledermaus-Führung in die Welt der nachtaktiven Flattertiere an.

Während der gut zweistündigen Veranstaltung werden die Besucher Fledermäuse in ihrer natürlichen Umgebung bei ihren geschickten Jagdflügen nach Mücken, Motten und anderen nachtaktiven Insekten beobachten können.
Strube: „Jetzt im Spätsommer haben sich die Wochenstuben, in denen die Weibchen ihr Jungtier geboren, gesäugt und aufgezogen haben, aufgelöst. Das bedeutet, dass auch die flüggen Jungtiere nach Insekten jagend zu beobachten sind. Es ist auch die Zeit, in der die Paarungszeit der Fledermäuse beginnt und alle bei uns lebenden Fledermäuse ein wichtiges Ziel verfolgen: noch möglichst viele Insekten zu fangen, um sich ein Fettpolster für den langen Winterschlaf anzufressen. Deshalb kann man in dieser Jahreszeit Fledermäuse noch gut beobachten, bevor sie sich auf den Weg in ihre Winterquartiere begeben.“

Neben der Beobachtung der Jagdflüge der Fledermäuse ist das „Belauschen“ ein besonderes Erlebnis. Mit Hilfe von Fledermausdetektoren werden die sonst für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbaren Ortungsrufe der Säugetiere hörbar gemacht.

Die Führung ist auch für Kinder in Begleitung Erwachsenen gut geeignet. Eine Voranmeldung für die Fledermaus-Führung durch den Stadtpark ist nicht erforderlich.  

August 2015

 


  NABU Ferienpassaktion „Insektenhotel“ ein toller Erfolg

Von Dagmar Strube

Gut zwei Stunden werkelten die Teilnehmer der NABU Ferienpass-Aktion mit viel Spaß und wahrem Feuereifer unter Leitung der NABU Mitglieder Dagmar Strube und Michael Lucas  im Stadtpark für die kleinen Wildbienen und Nützlinge im Garten.

Emsig schnitten die Kinder und Jugendlichen die Hohlstängel von Forsythien auf die richtigen Längen zu, um sie in ihre Dosenhotels einzupassen. Neben einem dickeren Aststück einer Buche mit Lochbohrungen wurden die Dosen prall mit den Zweigen gefüllt. Der NABU Experte für Hautflügler, Michael Lucas, erklärte den Kindern wie die Wildbienen ihre Brut in den hohlen Stängeln in den Dosenhotels anlegen und wie wertvoll derartige einfache Hilfen für die Wildbienen sind. Nach der ersten Basteleinheit besuchte die Gruppe die große Insektenwand vom NABU und diskutierten die Bauweise dieser großen Wand.

Nach dem stärkenden Picknick bastelten die Insektenfreunde noch Unterschlupfmöglichkeiten für den Ohrenkneifer. Dagmar Strube erklärte den Kindern, dass die Ohrenkneifer deshalb Nützlinge im Garten seien, weil sie Blattläuse erbeuten. NABU Jugendmitglied Jerome Böhm nutzte die Zeit und bohrte Lochgänge von 3 - 8 Millimeter Durchmesser in vorbereitete Tonblöcke. Wenn diese Tonblöcke getrocknet und gebrannt sind, werden diese die große Insektenwand im Stadtpark bereichern. Zum Schluss freuten sich alle Teilnehmer darauf, ihre selbstgebastelten Insektenhotels in ihren Garten zu hängen und den Wildbienen und kleinen Insekten zu helfen.

August 2015
 


  Bienen, Hummeln, Hornissen, Wespen & Co. sind nützlich für den Naturhaushalt

Von Waldemar Wachtel

Wie jedes Jahr wird der NABU in den Sommermonaten mit Anfragen nach der Gefährlichkeit von Hornissen- und Wespennestern geradezu überhäuft. „Viele Anrufer sind einfach unsicher, ob von solchen Nestern und Ihren Bewohnern Gefahren ausgehen“, erläutert Waldemar Wachtel vom NABU. „In den meisten Fällen reicht ein Telefongespräch mit den Erläuterungen aus dem Leben und dem Nutzen dieser sogenannten Hautflügler bereits aus, um Besorgnisse auszuräumen – viele Anrufer sind sogar interessiert, mehr über das Leben und den Lebenszyklus der genannten Arten zu erfahren.“

Vielen ist beispielsweise gar nicht bekannt, dass diese Insektenvölker nur wenige Monate existieren und Insektenjäger sind. Damit reduzieren sie viele Schädlinge in unseren Gärten. Im Spätsommer schlüpfen die neuen „Königinnen“, die sich nach dem sogenannten Hochzeitsflug Reserven für den Winter anfressen, um dann an frostfreien Orten wie Mauerritzen, Holzstapeln oder Dachböden zu überwintern. „Im Frühjahr erwachen sie dann zu erneutem Leben und beginnen an einer geeigneten Stelle den Bau eines neuen Nestes. Alte Nester des Vorjahres werden nicht wieder besiedelt“, berichtet Wachtel. „Die ersten Larven werden noch von der Königin selbst herangezogen – in der Folgezeit übernehmen dies die sogenannten Arbeiterinnen“. Im August haben solche Völker dann typischerweise die größte Individuenanzahlen.

„Insektenvölker stehen unter Naturschutz und sollten nicht gestört oder mutwillig zerstört werden. Es ist klar, dass die Tiere dann alles tun, um ihre Brut zu verteidigen“, so Wachtel. „Mit einem Sicherheitsabstand von zwei bis drei Metern lässt sich in der Regel  aber auch mit Wespen, Hummeln und Hornissen auf gute Nachbarschaft für einen Sommer leben. Von sich aus sind die Tiere keineswegs als aggressiv einzustufen. Geschichten über ihre Gefährlichkeit sind in der Regel nicht zutreffend. Wachtel berichtet, dass er seit Jahren Hornissen-, Hummel- und Wespennester in seinem Garten duldet und noch nie gestochen wurde, obwohl er sich auch teilweise in deren Nähe aufhält. Lediglich bei Kleinkindern und Personen mit Allergien gegen Insektenstiche ist mehr als die übliche Vorsicht anzuraten.

Für solche Fälle steht der NABU telefonisch oder mit seinen Beratern auch vor Ort zur Verfügung. Tel.: 05137-8779975 oder Michael Lucas für Garbsen, 05131-476748 und Willi Rabe für Seelze, 05137-5924.

Bedenken Sie bitte, dass diese Hautflügler nützlich sind. Hornissen und Wespen vertilgen viele Schadinsekten im Garten und Bienen/Wildbienen sowie Hummeln bestäuben insbesondere unsere Obstbäume, Stauden u. &. In vielen Teilen der Welt besteht bereits ein Bestäubungsmangel wegen des Mangels an Hautflüglern. Selbst in deutschen Obst- u. Weinanbaugebieten müssen bereits Bienenvölker angemietet werden.

August 2015

 


  NABU Garbsen wirbt neue Förderer und Mitglieder

Von Waldemar Wachtel

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), Deutschlands größter Naturschutzbund wirbt um neue Förderer und Mitglieder. Zu diesem Zwecke sind derzeit Studenten in Garbsen unterwegs, die für eine Mitgliedschaft im NABU vielleicht auch bei ihnen klingeln!

Die Studenten sind mit Informationsmaterial über die Arbeit und dem Veranstaltungsplan des NABU Garbsen ausgestattet. Unabhängig von einer Mitgliedschaft kann jeder angesprochene Garbsener Bürger diese Broschüren in Empfang nehmen und für sich oder seine Freunde verwenden. Die jungen Studenten sind an den blauen NABU-Poloshirts mit dem bekannten Storchenlogo und natürlich dem mitgeführten NABU-Ausweis deutlich erkennbar.

Ca. 400 Mitglieder und Förderer zählt der NABU Stadtverband sagt Waldemar Wachtel, erster Vorsitzender. Angesichts der vielschichtigen Aktionen und Projekte sowie der Größe Garbsens könnten es aber auch deutlich mehr sein. Jeder natur- und umweltbewusste Garbsener Bürger, der die Aktivitäten des NABU unterstützen möchte, ist im NABU herzlich willkommen. In Anbetracht dessen, dass die Stadt Garbsen die Mittel für Natur- und Umwelt immer mehr kürzt, ist dies nicht nur eine Unterstützung für die Natur sondern auch eine Absicherung wichtiger Naturbestandteile und einer besseren Lebensqualität für unsere Kinder und Kindeskinder, so Wachtel weiter.

Der NABU Stadtverband engagiert sich für den Amphibienschutz und rettet jedes Jahr an die 3.000 Frösche und Kröten. Feuchtbiotope werden erhalten oder ausgebaut.

Der aktive /span> Fledermausschutz ist ein besonderer Schwerpunkt. Dagmar und Karsten Strube engagieren sich als Fledermaus-Betreuer vorbildlich bis weit über die Stadtgrenzen hinaus für die Rettung von Fundtieren, den Aufbau und die Sicherung wichtiger Fledermausquartiere und dem Erhalt der Lebensräume. Landschaftsaufwertungsmaßnahmen werden durchgeführt, viele Nistkästen gefertigt, aufgehängt und jedes Jahr gesäubert.
Mit Kindergärten, Schulen und der Stadt Garbsen kooperiert der NABU bei Natur- oder Waldwochen, Exkursionen, Projekten sowie bei Umweltveranstaltungen. Ca.
1.000 Kinder profitieren jährlich davon.
Informationsabende in Bild und Wort, Exkursionen sind weitere Schwerpunkte.
Darüber hinaus setzt sich der NABU aber auch ganz aktiv für ein angenehmes Lebensumfeld der Garbsener Bürger ein, sagt Wachtel und verweist  u. a. auf die vielen Gespräche und Verhandlungen mit der Stadt Garbsen und der Region Hannover bei
Bebauungsplänen, andere Stadtentwicklungen, der Renaturierung der Hannoverschen Moorgeest, dem regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) und der Verhinderung der riesigen Stromtrassen (Südlink), die Garbsen belasten würden.

Über viele weitere Arbeitsschwerpunkte wie den
Schutz von Hautflüglern, den Schutz von Vögeln wie Mauersegler, Eulen, Singvögel usw. berichtet der NABU an jedem dritten Donnerstag jeden Monats.

Wir würden uns sehr freuen, wenn all diese Aktionen mit einem kräftigen Mitgliederzuwachs honoriert würden, sagt Wachtel abschließend
..

Juli 2015
 


  Erfolgreiche NABU Exkursion in das Reich der Wildbienen

Von Dagmar Strube

Gut vorbereitet führte Michael Lucas bei überaus hochsommerlichen Temperaturen die

Besucher in die Welt der Wildbienen und deren Lebensräume ein. Besonderes Augenmerk legte der Bienenexperte bei seinen bildreichen Erklärungen auf die Wildbienenarten und ihre Abhängigkeiten von ihren Wirtspflanzen. „Die Glockenblumen-Scherenbiene ist zum Beispiel nahrungsabhängig von der Glockenblume. Sie ernährt sich und ihre Brut ausschließlich von den Pollen der Glockenblume“, erklärte Lucas. Neben den Wildbienenarten und ihren Lebensräumen zeigte der Naturfreund den hochinteressierten Besuchern wie man mit einfachen Mitteln selber Insektenhotels bauen kann und worauf man dabei achten sollte.

Nach der Einleitung im kühlen Schatten besichtigte die Gruppe das sehr gut angenommene große Insektenhotel im Stadtpark. Fasziniert beobachteten die Besucher die emsigen kleinen Wildbienen bei der Anlage von Brutröhren.

Juli 2015

 


  NABU appelliert: Jetzt Tränken einrichten "Tiere leiden unter der Trockenheit und Hitze"

Von Waldemar Wachtel

Die uns im Moment „beglückende“ Wärmeperiode und die damit verbundene Trockenheit machen allen Gefiederten, Insekten und anderen Tieren zu schaffen. „Vögel und Insekten wie Bienen und Hornissen leiden zur Zeit fürchterlich unter dem Wassermangel“, berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU. Immer mehr Wasserstellen trocknen aus. In Gräben steht kaum noch Wasser. Teiche bestehen oft nur noch aus Schlamm.

Anrufer berichten in diesen trockenen Tagen immer wieder von entkräfteten Vögeln. Der Durst treibt diese Tiere oft sogar zu kuriosen Verhaltensweisen; so werden Vögel bei Wassermangel beobachtet, wie sie an Scheiben lecken, in der irrigen Annahme, es handle sich um Wasser, so Wachtel weiter. Es ist daher sehr wichtig, den Tieren jetzt Vogeltränken zu bieten, ganz gleich , ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon, ruft Wachtel auf. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass in diesen Gefäßen das Wasser sauber bleibt und die Tränke katzengeschützt aufgestellt wird. Das Wasser muss mindestens einmal täglich ausgetauscht und das Gefäß gereinigt werden. Dies allerdings ohne chemische Mittel, am besten mit heißem Wasser und einer Bürste.

Wie im Bild zu sehen,  erfüllen bereits einfache Untersätze für Blumentöpfe ihren Zweck.

Als Beobachter können Sie sich u. a. an Amseln, Rotschwänzchen und Zilpzalp sowie Eichhörnchen und Igel erfreuen.

Juli 2015
 


  Sehr gutes Resümee zum Fest der Vereine

Von Waldemar Wachtel

Die NABU-Aktiven mit Lothar Busch, Karl Hatopp, Waldemar Koch, Michael Lucas, Gisela Onnen, Annelies Redlich, Karl-D. Ruhlig, Sina Sender, Dagmar Strube, Waldemar Wachtel und David Will präsentierten einen sehr gut besuchten NABU-Stand in der Rathaushalle. Es wurden viele Fragen beantwortet und zahlreiche Informationen an die vielen interessierten Besucher verteilt.

Zur Belohnung gab es einige Spenden in die Spardose und Absichtserklärungen zur Mitgliedschaft im NABU Garbsen. Die Beitrittsformulare sind im Versand.

Juni 2015

 


  NABU Garbsen beim Fest der Vereine am 21. Juni 2015

Von Dagmar Strube

Bei dem großen Fest der Vereine rund um das Rathaus ist auch wieder der NABU Garbsen dabei. Unseren NABU-Stand finden sie in der Rathaushalle.

Über einen Besuch freuen wir uns und beantworten gerne ihre Fragen, geben Tipps, Informationen und Anregungen weiter.

Neben den vielen Infos können sie bei uns am Stand die Natur „erleben“ und besondere Einblicke gewinnen, die nicht alltäglich sind. Alle Altersgruppen sind eingeladen, am Naturrätsel teilzunehmen und für Kinder haben wir ein Bastelangebot vorbereitet.

Wer hat kann gerne sein altes Handy bei uns abgeben. Wir leiten es zum Wohle der Natur weiter.

Juni 2015
 


  NABU weist Bechsteinfledermaus in Garbsen nach

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Regionalbetreuerin Dagmar Strube staunte nicht schlecht als sie von Frau Paschke nach Schloß Ricklingen zur Rettung einer hilfsbedürftigen Fledermaus gerufen wurde. Denn an der Hauswand hing eine von Strube bisher in Garbsen noch nicht nachgewiesene überaus seltene Fledermausart. Freudig stellte die Fledermausexpertin fest: „Das ist eine Bechsteinfledermaus. Sie ist eine waldbewohnende Fledermausart und europaweit sehr streng geschützt. Mit ihren großen Ohren und den Knopfaugen gilt sie als die „hübsche Fledermaus“. Dagmar Strube barg das seltene Flattertier vorsichtig zur weiteren Untersuchung und Pflege. Zu Hause stellte sich heraus, dass das männliche Tier gesund aber etwas untergewichtig war.

Nach einigen Tagen Pflege und einem Flugtraining konnte die zu den mittelgroßen Fledermausarten zählende Bechsteinfledermaus gestern Abend am Fundort wieder ausgewildert werden. Für die Fledermaus-Betreuer war dies eine besonders große Freude. Mit diesem Sensationsfund haben Strubes nun 13 Fledermausarten nachgewiesen. In Niedersachsen gibt es 19 Fledermausarten.

Bei der Auswilderung helfen, durfte übrigens Sina Sender, NABU-Neumitglied und Biologiestudentin. Begeistert und andächtig verfolgte Sina, wie die Fledermaus ihre Ohren aufrichtete, ortete, die Flügel ausbreitete und dann in Richtung Wald lautlos davon flog. Strube erklärte: „Bechsteinfledermäuse sind waldbewohnende Fledermäuse. Sie benötigen sehr strukturreiche möglichst alte und große Waldgebiete. Sie sind sehr standorttreu. Ihre großen Ohren sind äußerst empfindlich und sensibel. Damit kann sie ihre Beutetiere (Schmetterlinge, Spinnen und Hautflügler) hören und dann als Futter von Blättern und dem Boden ablesen.“ Strube dankt vor allem der umsichtigen Melderin. Frau Paschke hatte die Fledermaus zunächst auf ihrem Gartentisch und dann an der Hauswand entdeckt und in vorbildlicher Weise erkannt, dass dies kein gewöhnlicher Platz für eine Fledermaus ist und Strube informiert Tel.: (05131/92750).

Juni 2015

 




  NABU Stadtverband Garbsen

Willkommen beim NABU Stadtverband Garbsen

Herzlich willkommen auf unserer  Internet-Seite
Mit diesem Internet-Auftritt möchten wir Sie über die Arbeit des NABU Stadtverbandes Garbsen informieren und einen kleinen Einblick in die vielfältige Natur in und um Garbsen ermöglichen. Anregungen und Hinweise, die Sie im Stadtgebiet und in unserer heimischen Natur für erwähnenswert halten, teilen Sie uns bitte mit. Beteiligen Sie sich bitte an unserer Arbeit und an der Entwicklung Ihres Stadtteils.

Werben Sie bitte für den NABU und unsere Arbeit.
Der NABU Stadtverband Garbsen hat mehr als 500 Mitglieder und Förderer, der Landesverband mehr als 60.000 und der Bundesverband ca. 500.000.
Der NABU ist also eine starke Gemeinschaft und der größte Naturschutzverband in Deutschland. Werben Sie für die Arbeit des NABU, unterstützen und fördern Sie die Arbeit des NABU im Interesse der Bürger und unserer nachkommenden Generationen.
Werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie!
Alle Arbeiten und Zeitaufwendungen erfolgen ehrenamtlich.

 


 
Igelweibchen
Was wir tun ...

Cox, Renette, Boskoop & Co.

Streuobstwiesen prägten einst weite Landschaften entlang unserer Dörfer. Sie waren wichtige Lebensmittellieferanten und zugleich Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Heute sind sie sehr selten geworden.
Unsere Ortsgruppe




erhält auf über 10.000 m² mit mehr als 50 Neupflanzungen diesen Lebensraum,

erhält dadurch alte Obstsorten und

sichert so seltenen Vögeln wie Wendehals und Grünspecht ein Überleben.


Fledermausschutz
Geheimnisvoll und gefährdet: Unsere Fledermäuse.
Immer mehr dieser fliegenden Säugetiere finden keinen Lebensraum mehr in unserer Natur. Wir

erfassen und überwachen die Bestände,

betreuen Quartiere,

beraten Haus- und Grundbesitzer

und verbessern so die Lebensbedingungen für die faszinierenden Flattermänner.

Wohnungsnot
Immer häufiger suchen unsere heimischen Vögel und Fledermäuse vergeblich nach einer Möglichkeit zum Nisten. Zu ausgeräumt sind unsere Gärten und Wälder, zu leer ist unsere Feldflur. Wir

betreuen über 400 Nisthilfen in unserer Gemeinde,

setzen uns aktiv für den Erhalt alter Bäume sowie die Neuanlage von Hecken ein und

geben Tips für die Gartengestaltung.

 


Sie sind Besucher Nr.


Termine
Termine 
  Hauptversammlung am 15. März

Das nächste NABU-Treffen mit dem Vortrag "Leben und leben lassen, Interessantes über Wespen und Hornissen" findet am 21. April 2016 ab 19.00 Uhr im Kalle, An der Feuerwache 3 - 5, 30823 Garbsen/Havelse statt.

Dagmar Strube


Ein König sucht sein Reich
Ein König sucht sein Reich 
  Ein König sucht sein Reich

Das Artenhilfs- und Kleingewässer- schutzprojekt des NABU in der Region Hannover
NABU-E-Cards
NABU-Bundesverband 
  Frühlings-E-Cards

Senden Sie Grüße an Freunde und Bekannte mit NABU-Motiven.
Natur des Jahres 2010
NABU-Bundesverband 
  Kormoran

Ausführliche Infos zu allen Jahreswesen
Treten Sie ein für Mensch und Natur
Online-Formular NABU-Bundesverband 
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Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe.

 

 

 

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