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Stadtverband Garbsen
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  Fledermäuse brauchen Freunde

Unter diesem Motto setzen wir uns ein als eingetragene ehrenamtlich registrierte

Fledermaus-Regionalbetreuer

Karsten und Dagmar Strube

dagmar@familie-strube.de

Tel.: 05131/92750

In unserem Fledermaus-Flyer erfahren Sie mehr über unser Engagement zum Wohle von Tier und Mensch. Termine
 


  Ein neues Winterquartier für Fledermäuse entsteht
Kooperationspartner
Von Olaf Pflüger

Durch eine beispielhafte Kooperation zwischen der Stadt, dem NABU und dem Baustoffhändler Koschmieder aus Garbsen entsteht ein neues Winterquartier für Fledermäuse. Am 26.08.2011 trafen sich die drei Partner auf einem sehr feuchten Wiesengrundstück am Rande von Berenbostel.

Die Fledermaus-Betreuerin Dagmar Strube vom NABU Garbsen bedankte sich bei Stadtbaurat Hauke und der Leiterin der Abteilung Stadtgrün, Frau Butsch, dem Baustoffhändler Dieter und Ingo Koschmieder sowie den fleißigen NABU-Kollegen für die Unterstützung zur Realisierung dieses einmaligen Artenschutzprojektes.

Strube: "Ohne den Zusammenschluss der drei Partner aus Stadtverwaltung, Fledermausschutz des NABU Garbsen und dem alt eingesessenen Berenbosteler Baustoffhändler Koschmieder wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen."

Die Stadt Garbsen stellt das Grundstück und die Materialkosten. Die Baustoffhändler Dieter und Ingo Koschmieder sorgen für die Logistik und bringen zusätzlich eine Menge Arbeitskraft ein. Immer zum Beginn der Bauabschnitte versorgen sie die Baustelle mit Material und Gerätschaften. Die Mitglieder des NABU-Stadtverbandes Garbsen übernehmen zusammen mit den beiden Koschmieders die Bautätigkeit.

Strube: "Nur durch diese Zusammenarbeit konnte erreicht werden, dass wir als NABU-Mitglieder hier seit Anfang Mai an fast jedem Wochenende tatkräftig in mühevoller Handarbeit Stein auf Stein setzen und mit großen Mengen von Beton füllen konnten. Inzwischen sind die Konturen des halb in der Erde stehenden und sehr massiv wirkenden Baues erkennbar."

Wie auf fast jeder Baustelle hat auch das Team um Karsten und Dagmar Strube nicht nur mit den Wetterkapriolen zu kämpfen, sondern auch immer wieder mit neuen Problemen. So verweigerte zum Beispiel beim letzten Arbeitseinsatz während des Betonmischens das vereinseigene Stromaggregat seinen Dienst. "Doch auch dieses Problem werden wir lösen" versicherte Strube, "denn wir möchten unseren Wunschtermin zur Fertigstellung des Winterquartieres im November einhalten".

Die Kooperationspartner sind auf alle Fälle schon sehr gespannt, welche Tierarten das feuchte Quartier nutzen werden. Neben Fledermäusen sind Amphibien, Falter und sogar Siebenschläfer denkbar. Wer mehr über das Artenschutzprojekt erfahren möchte, ist zum monatlichen NABU-Treffen um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz eingeladen oder sollte Kontakt zu den Fledermaus-Betreuern aufnehmen.

August 2011
 


  Fledermäuse finden Freunde

Fledermäuse finden Freunde
Drei NABU-Gruppen kooperieren

Von Dagmar Strube

Gerne engagieren wir uns als Fledermaus-Betreuer vom NABU Garbsen auch über die Stadtgrenzen hinaus zum Wohle der Fledermäuse. So halfen wir bereits im letzten Jahr zusammen mit dem NABU Burgdorf, Lehrte, Uetze e. V. (Bernd Rose) dem NABU Bad Nenndorf (Torben Preuß) ein Winterquartier für Fledermäuse mit einzurichten.

Schon damals war die Rede von einem zweiten möglichen Quartier im Kurpark Bad Nenndorf. Bei der ersten darauf folgenden Ortsbesichtigung war uns klar, dass es sich bei diesem Gewölbe ebenfalls um ein vielversprechendes Bauwerk als Winterschlafplatz für die bedrohten Säugetiere handelt, dass nach fledermausfreundlicher Einrichtung einen wertvollen Beitrag zu diesem speziellen Artenschutz leisten kann.

Dank der guten Zusammenarbeit des NABU Bad Nenndorf mit der Stadtverwaltung und der Kur- und Tourismusgesellschaft konnte sich wieder das Team der drei NABU Gruppen zum Arbeitseinsatz am 10. Dezember 2011 treffen.

An diesem Samstag wurden in den Kammern des unterirdischen Wasserspeichers zur Densinghäuser Quelle jede Menge „kuschelige“ Steinbetten für die Fledermäuse angebracht.

Abschließend stellen wir Fledermausschützer freudig fest: „Das Raumklima in dem feuchten Gemäuer ist ideal und auch das Umfeld des Quartieres ist fledermausfreundlich. Ein tolles Projekt zum Wohle der Fledermäuse, die das Quartier sicherlich annehmen werden.“


Dezember 2011
 


  Freiwillige Helfer unterstützen den NABU Fledermausschutz
Fleißige Helfer

Arbeitseinsatz zum Wohle der Fledermäuse

Von Dagmar Strube


Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube vom NABU Garbsen hatten in den letzten Wochen bei verschiedenen Veranstaltungen um Unterstützung für die von Ihnen betreuten Artenschutzprojekte gebeten und freuten sich sehr über die 12 freiwilligen Helfer, die am Samstag tatkräftig mit anpackten. Auch das Wetter schien die Naturschützer unterstützen zu wollen, indem es mit angenehmen und trockenen Temperaturen das Arbeiten im Freien erleichterte.

Auf dem Programm der Naturschützer stand eine Pflegemaßnahmen an dem größten Garbsener Winterquartier für Fledermäuse, dem Ringofen im Stadtpark. Strube erklärte den Helfern: "Die Schnittmaßnahmen, die wir heute durchführen werden, sind hin und wieder erforderlich, um die Last von aufschießenden Pioniergehölzen vom Dach des denkmalgeschützten Gebäudes zu nehmen. Durch die Handarbeit wird erreicht, dass diese Arbeiten möglichst Schonend für Natur und Gebäude durchgeführt werden."

Strube lobte das Engagement von fünf Schülern der Georg-Elser-Hauptschule, die während des Vormittags einen beachtlichen Teil des Schnittgutes auf einen großen Berg zusammengetragen hatten. Nach der gemeinsamen stärkenden Picknickpause kämpften sich die fleißigen Hände noch weitere drei Stunden zum Wohle der Fledermäuse durch die zum Teil sehr dornige Vegetation. Den enormen Berg des aufgeschichteten Schnittgutes wird die Stadt Garbsen in den nächsten Tagen abfahren.

Der Fledermausschutz des NABU Stadtverbandes Garbsen dankt den fleißigen Helfern, dass diese wichtigen Arbeiten in dem schmalen Zeitfenster zwischen den möglichen Vogelbruten im Außengelände und der Schwärmzeit der Fledermäuse abgeschlossen werden konnten.

September 2010
 


  Neues Winterquartier für Fledermäuse in Garbsen

Im neuen Winterquartier
Am Berenbosteler See jagen viele Fledermäuse

Von Dagmar Strube

Die Fledermausbetreuer Karsten und Dagmar Strube vom NABU Garbsen stellten am letzten Wochenende das neue Winterquartier für Fledermäuse am Berenbosteler See fertig. Strube erklärt: "Am Berenbosteler See ist ein ausgesprochenes Jagdhabitat für die unterschiedlichsten Fledermausarten immer vorhanden gewesen, deshalb ist die Einrichtung dieses Winterquartieres ein wertvoller Beitrag für den Artenschutz dieser vom Aussterben bedrohten Säugetiere."

Nachdem die Planungen im letzten Winter durchdacht wurden, startete Karsten Strube im Frühjahr mit der Umsetzung der Idee. Wie es jedoch häufig im Alltagsleben von ehrenamtlichen engagierten Aktivisten mit tollen Ideen ist, dauerte die Realisierung dann etwas länger als anfänglich gedacht. Um so größer ist natürlich die Freude für die engagierten Fledermausschützer, noch in diesem Herbst während der sogenannten Schwärmzeit das Objekt fertiggestellt zu haben.

Am letzten Samstag war es dann soweit. Am Freiwilligen-Tag der Stadt Garbsen durften die beim NABU helfenden Kinder den ersten Blick in das Gewölbe werfen. Niklas Brauner (9 Jahre und seit gut einem Jahr begeisterter Fledermausfreund) stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als er entdeckte, wie viele Versteckmöglichkeiten für Fledermäuse in dem Kellerraum geschaffen wurden. "Da können die Fledis aber gut ihren Winterschlaf halten!", strahlte er.

Schon während der Arbeiten zogen die ersten "Untermieter" in das Gewölbe. Noch keine Fledermäuse aber wichtige Anzeigetiere, die Strubes wertvolle Informationen über das Klima des Raumes bieten. Dabei handelt sich um Mücken und Zackeneulen. In einem kleinen Vorraum haben sich bereits die ersten Amphibien einen Unterschlupf für den Winter gesucht. Neben den Teichmolchen ist auch eines der sehr seltenen Kammmolch-Weibchen dabei. Die Naturschützer vermuten, dass das Tier aus dem nahegelegenen Biotop oder der Feuchtwiese im Nordosten des Sees eingewandert ist. Dieser Fund ist ein Zeichen dafür, dass die Biotope und der Berenbosteler See miteinander durch die Feuchtwiesenstruktur vernetzt sind und das Gelände sehr schützenswert ist.

Natürlich ist in den nächsten Monaten die spannende Frage, ob und wieviele Fledermäuse in diesem neuen Quartier die kalte Jahreszeit verschlafen werden. Für Familie Strube wäre die Annahme des Winterschlafplatzes bereits durch nur eine einzige Fledermaus der Sechser im Lotto. "Trotz aller Theorie, was Fledermäuse für den Winterschlaf brauchen, spielt der Faktor "Glück" eine wichtige Rolle.

Nun ist die Ruhe das A und O auf dem Weg zum Erfolg.

September 2010
 


  Arbeitseinsatz am Röhren-Winterquartier
Neue Steine werden aufgehängt

Schüler unterstützen gern den Fledermausschutz

Von Dagmar Strube


Als Schüler der Georg-Elser Hauptschule erfuhren, dass weitere Arbeiten für ein Winterquartier für Fledermäuse beim NABU Garbsen anstehen würden, meldeten sich zwei Jungen sofort bei den Fledermaus-Betreuern Karsten und Dagmar Strube. Gerne nahmen die beiden engagierten Fledermausschützer die Jugendlichen mit zu dem Arbeitseinsatz. Domenic und Murat packten dabei tatkräftig mit an und halfen unter der Anleitung der Naturschützern weitere und „moderne“ Betten für Fledermäuse in einem Röhrenquartier anzubringen. Dazu wurde fleißig gebohrt und gehämmert. Nach gut 2 Stunden waren die Arbeiten geschafft und alle freuten sich, wieder einen positiven Beitrag für den Artenschutz geleistet zu haben. Nun kehrt Ruhe in diesem Quartier ein und gleichzeitig die große Hoffnung, dass das Quartier von den Fledermäusen in diesem Winter angenommen wird. „Die Klimadaten aus dem künstlichen Bauwerk sind ideal, jetzt müssen nur noch neugierige Fledermäuse einfliegen“, erklärt Dagmar Strube den Schülern.

September 2010
 


  Wir hinterlassen Spuren

Olaf Pflüger, Karl-Dieter Ruhlig helfen Kindern
Fledermausschutz beteiligt sich am Freiwilligen Tag

Von Dagmar Strube


Da jeder der am Freiwilligen Tag mit Jugendlichen zusammengebaute Kasten den Namen des Erbauers trägt, können wir Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube dem fleißigen Helfer melden, wenn sein Kasten von einer oder sogar mehreren Fledermäusen angenommen wurden. Auf diese Weise erhält das Projekt einen langfristigen Rahmen, den auch die Jugendlichen nicht so schnell vergessen werden. Wir danken den wirklich sehr fleißigen Akteuren für ihr großes Engagement!!!!

Weiter Infos zu Fledermauskästen:

Die Spaltenkästen bestehen aus unbehandeltem Holz und verfügen über sägerauhe Innenwände. Beide Faktoren sind sehr wichtig für die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse, denn die nachtaktiven Säugetiere

- reagieren überaus empfindlich auf jegliche chemische Stoffe und
- benötigen rauhe Oberflächen, damit sie den nötigen Halt finden können.

Der NABU Garbsen möchte mit dieser Aktion auf die Wohnungsnot der Fledermäuse aufmerksam machen. In der heutigen Zeit werden leider viel zu viele Bäume mit Todholzanteil oder Spechthöhlen gefällt. Die baumbewohnenden Fledermausarten wie z. B. der Große Abendsegler sind jedoch auf derartige Quartiere angewiesen. Dort verschlafen sie die Tage, paaren sich und ziehen ihre Jungen auf. In dicken Baumstämmen halten sie sogar ihren Winterschlaf.

Andere Fledermausarten, die in Gebäuden leben, leiden heute ebenfalls unter den zunehmenden Sanierungsprojekten, bei denen alle Ritzen und Spalten an den Häusern verschlossen werden und somit wichtige Unterschlupfmöglichkeiten für die nützlichen Tiere vernichtet werden.

Die bei diesem Projekt von Jugendlichen zusammengebauten Spaltenkästen sind wartungsfrei. Anfallende Kotkrümmelchen fallen automatisch durch den Spalt im Boden des Kastens auf das darunter liegende Erdreich und sorgen durch den Guano sogar noch für eine Düngung der Pflanzen.

Wir empfehlen, derartige Kästen in ca. 4 m Höhe aufzuhängen. Achten Sie bitte darauf, dass der An- und Abflugspalt unter dem Kasten frei ist. Fledermäuse lassen sich zum Abflug regelrecht fallen bevor sie ihre Flügel ausbreiten und selbständig fliegen.

Im Fachhandel gibt es eine Vielzahl von speziellen Fledermauskästen zu erwerben. Auch beim NABU shop können Sie fündig werden: www.nabu-shop.de oder bei der Firma Schwegler. Jeder Haus- und Gartenbesitzer kann hier etwas für diese insektenfressenden Flugakrobaten der Nacht tun.

September 2010
 


  Fledermäuse begeistern Besucher im Stadtpark Garbsen
Winterschlafende Fledermäuse

Von Dagmar Strube

Bei herrlichem Spätsommerwetter führten die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube für die Stadt Garbsen über dreißig Besucher während einer Dämmerungswanderung in die Welt der Fledermäuse durch den Stadtpark. Besonders begrüßte Strube die anwesenden Kinder und freute sich über die mitgebrachten selbstgemalten Bilder zum Thema Fledermäuse.

Mit Hilfe einer Ausstellungsvitrine, vielen kleinen Geschichten und Erfahrungsberichten weckte das Ehepaar Strube schnell das Interesse der Besucher. Nachdem viele Fragen aus dem Leben der nachtaktiven Säugetiere erörtert worden waren, brach die Gruppe voller spannender Erwartung auf, um Fledermäuse bei der Jagt zu beobachten und mit Hilfe von "Detektoren" zu hören. Schon nach wenigen Metern entdeckten Strubes drei Große Abendsegler, die oberhalb der Baumkronen jagten und über einer Lichtung gegen den hellen Himmel gut zu sehen waren. Als die Detektoren kurz darauf mit einem massiven "Geknatter" reagierten, richtete sich die Aufmerksamkeit schnell auf eine Zwergfledermaus, die auf der Naturbühne unterhalb der Baumkronen durch ihre zackigen und akrobatischen Flugbahnen die Aufmerksamkeit auf sich zog. Spätestens jetzt waren alle Besucher von den bedrohten Säugetieren fasziniert und lauschten gespannt den Erklärungen der Fledermausschützer zum wichtigen denkmalgeschützten Winterquartier im Stadtpark. Als ob die Tiere diese Bedeutung unterstreichen wollten, flogen mehrere Fledermäuse über das eingezäunte Ringofengelände.

Den Abschluss dieser Führung bildeten die Wasserfledermäuse, die in diesem Jahr zahlenmäßig am Schwarzen See nicht so stark vertreten waren wie im vorigen Jahr. Diese Aussage schien eine Wasserfledermaus aufzufordern, nun nach den über den Köpfen der am Ufer stehenden Menschen schwirrenden Mücken in tiefen Flugmanövern zu jagen.

September 2010
 


  Batnight 2010 am Berenbosteler See

Batnight 2010
Von Dagmar Strube


Im Rahmen der 14. europaweiten Fledermausnacht führten die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube vom NABU Garbsen 44 begeisterte Besucher in die Welt der Fledermäuse. Besonders freute sich Strube über die Kinder, die zum Teil auch mitgebrachte Bilder als Eintrittspreis abgaben. Noch während des mit viel Anschauungsmaterial untermauerten Einführungsvortrages zeigte sich die erste Zwergfledermaus mit ihren rasanten Flugkapriolen in unmittelbarer Nähe. Daraufhin startete die Gruppe mit mehreren Detektoren ausgestattet, um weitere Fledermäuse zu sehen und zu hören.

Nach wenigen Metern mussten die Fledermaus-Betreuer den Besuchern das traurige Resultat im Zusammenhang mit der neueingerichteten und zusätzlichen Grillzone am Berenbosteler See aufzeigen. Denn wo in den Jahren zuvor über den nordöstlich des Sees gelegenen Wildwiesen u. a. jagende Breitflügelfledermäuse gezeigt werden konnten, flog auch an diesem Abend kein einziges Tier. Strube erklärte den erstaunten Besuchern: "Durch die wiederholte seit diesem Jahr erstmalig stattgefundene Mahd dieser Fläche, können sich viele Wildkräuter- und Blumen nicht mehr entwickeln. Die Folge ist, dass die Zahl und Vielfalt der Insekten wie z. B.: unterschiedliche Käferarten, Schmetterlinge und Motten sowie weitere Hautflügler und Spinnentiere, die in derartigen Wiesen leben, drastisch zurückgegangen ist. Dieser massive Rückgang bewirkt wiederum, dass seltene Fledermausarten, wie die hier sonst nach Insekten jagende Breitflügelfledermaus bereits verdrängt wurde." Die sachliche aber negative Tatsache löste bei den meisten der Besucher Unverständnis gegenüber der Stadt aus. Stube erklärte dazu: "Sie hoffe immer noch, dass der Rat der Stadt diese derzeit für 1 Jahr geltende Satzung zugunsten einer umweltbewussten Politik für diesen Teilbereich hinsichtlich des Artenschutzes auch von Amphibien, Nachtigallen und vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten ändern wird. Denn es gibt ja bereits eine seit Jahren angenommene Rasenfläche im südlichen Bereich des Sees."

Nach diesem Problemfeld des Fledermausschutzes führte Strube die Gruppe weiter entlang des Rundweges und konnte dort weitere Zwergfledermäuse, 1 Rauhhautfledermaus und ganz kurz eine Wasserfledermaus zeigen und durch die mitgeführten Geräte hörbar machen - bevor sich der leider die dunklen Wolken am Himmel mal wieder entschlossen, alle Schleusen zu öffnen sich in einen Dauerregen zu verwandeln. Im Schutz einiger großer Eichen beantworteten die Fledermausfreunde noch viele Fragen und erklärte, dass dieses Wetter auch für die Fledermäuse extrem ungünstig ist, da bei Regen so gut wie keine Insekten zu erjagen sind und somit die Fledermäuse wenig Nahrung finden würden. Die Tiere würden in ihren offensichtlich in der Nähe befindlichen Zufluchtsorten auf eine Wetterbesserung hoffen. Trotz des leider abrupten Endes der Exkursion stellten Strubes fest: "Obwohl wir nur ein sehr geringes Zeitfenster hatten, war die Exkursion ein Erfolg, da alle Besucher Fledermäuse "gehört" und gesehen haben."

August 2010
 


  Fledermausdokumentation und Hauptversammlung

Über 50 Gäste und Mitglieder bei Fledermausdokumentation und NABU-Hauptversammlung am 18.03. 2010

Von Waldemar Wachtel

„Den Fledermäusen auf der Spur“ lautete der Titel mit dem die Fledermausbetreuer Dagmar und Karsten Strube mit Film und Powerpoint-Präsentation in die geheimnisvolle Winterwelt der Fledermäuse einführten und anschließend die vielen Fragen der ca. 50 Besucher beantworteten.
Bei der anschließenden Hauptversammlung zog der Vorsitzende Waldemar Wachtel eine positive Bilanz des Jahres 2009 und stellte Schwerpunkte aus dem reichhaltigen Programm 2010 vor.
Wegen eines Todesfalls und einer Erkrankung wurde der Vorstand umstrukturiert. Die erforderlichen Neuwahlen endeten mit folgendem einstimmigen Ergebnis:
Zweiter Vorsitzender ist Karl-Dieter Ruhlig, Kassenwarten ist Annelies Redlich und  zweite Kassenprüferin ist Nicole Wolter. Diese Ämter gelten zunächst für ein Jahr.
2011 folgen die Gesamtwahlen neu.
Wachtel dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für Ihr großes ehrenamtliches Engagement.

März 2010
 


  Fledermäuse mitten im Winter?

Winterschlafende Fledermäuse
Der NABU macht es möglich

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube werden anhand eines Film- und Powerpoint-Vortrages interessierte Besucher am 18.03.2010 ab 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz in die faszinierende Winterwelt der Fledermäuse einführen. Fragen, wie "Wo verbringen Fledermäuse den Winter?", "Wie sehen derartige Quartiere aus?" und "Welche Anforderungen müssen sie erfüllen?" werden hier nicht nur gestellt, sondern auch beantwortet. Der Vortrag bietet die Möglichkeit, innerhalb einer Stunde seltene und nicht alltägliche Einblicke auch in die Garbsener Winterquartiere und die Ergebnisse des Artenschutzes vor Ort zu erhalten.
Interesse? Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns!
Dagmar Strube, dagmar@familie-strube.de, Tel.: 05131/92750

März 2010
 


 
Winterkontrolle
Winterkontrollen der Fledermaus-Quartiere sind erfolgreich

Artenschutzprojekte zeigen Erfolge


Von Dagmar Strube

 
Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube hatten in den vergangenen Monaten drei Quartiere für die vom Aussterben bedrohten Flattertiere mit einem Fachteam hergerichtet (siehe separate Berichte). Mitte Januar war der spannende Tag der Winterkontrolle und damit der Feststellung, ob die geleisteten Arbeiten im Spätsommer durch den Fund von Fledermäusen belohnt würden und damit die Richtigkeit der Maßnahmen Bestätigung fänden. Zusammen mit weiteren Fledermaus-Betreuern aus der gesamten Region Hannover und dem Berliner Biologen Cornelis Hemmer suchten die Naturschützer bei klirrender Kälte die Quartiere nach Fledermäusen ab, um sie zu kartieren.
 
Die Fachleute starteten bei dem 2008 wieder hergerichteten größten Winterquartier, dem Ringofen. Hier lobte Strube die gute Kooperation mit der Stadt Garbsen zur Herrichtung dieses flächenmäßig sehr großen Quartieres. Einen besonderen Gast hatte Strube hierzu eingeladen. Niklas Brauner, 9 Jahre, ist ein begeisterter Fledermausfreund und bei allen Fledermaus-Exkursionen des letzten Jahres war er immer dabei. Nun durfte er seine erste schlafende Fledermaus ganz vorsichtig ansehen. Ein Erlebnis, dass er sicherlich nie vergessen wird. Bei der Begehung erklärte Cornelis Hemmer dem Jungen genau, woran der die Langohr Fledermäuse erkennen kann und freute sich über das Interesse.
Wieder unter freiem Himmel waren sich alle Fachleute nach der Begehung über die optimale Einrichtung des Quartieres für Fledermäuse einig und sind auf die Entwicklung des Besatzes in den nächsten Jahren sehr gespannt. Gefunden wurden in diesem Kontrollgang 4 Langohren Fledermäuse. Bei der Vielzahl der Versteckmöglichkeiten waren sich die Fledermausschützer klar, dass sich sicherlich weitere nicht zu findende Tiere in diesem Ruinengebäude befinden.
 
Besondere Freude bereitete Strubes die Begehung des noch im November 2009 neu hergerichteten Winterquartieres in der Garbsener Schweiz. Obwohl dieses erst so spät im Jahr fertig gestellt werden konnte, wurde auch hier eine Langohr-Fledermaus entdeckt. Eine sehr schöne Bestätigung für den aktiven Naturschutz! Daneben fanden die Naturschützer auch 6 Tagpfauenaugen die hier überwintern.
 
Wie zu erwarten, wurden im dritten Quartier in Wunstorf leider bisher keine Fledermäuse gefunden. Doch die im November 2009 eingeleiteten Maßnahmen zeigten Erfolge. Die Feuchtigkeit war inzwischen tief ins Bauwerk vorgedrungen und 2 Zackeneulen sowie 3 Tagpfauenaugen sowie Mücken zeigen die ersten Erfolge auf dem Weg zur Optimierung des Klimas für dieses Quartier an.
 
Dank des ehrenamtlichen Engagements ist es den Fledermausschützern gelungen innerhalb von nur 2 ½ Jahren drei Winterquartiere für Fledermäuse herzurichten. Aufgrund der Bedrohung der heimischen Fledermausarten sind dies beachtliche Erfolge für den Arten- und Naturschutz in Garbsen.
 
Januar 2010
 


  Der NABU Stadtverband Garbsen übernimmt die Pflege eines weiteren Winterquartieres für Fledermäuse

Winterquartier Wunstorf
Fledermausschützer engagieren sich in der Pflege eines Röhrenquartieres

Von Dagmar Strube

Auf Wunsch der Stadt Wunstorf haben die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube ab Ende Oktober 2009 die Pflege eines weiteren Winterquartieres für Fledermäuse übernommen. Das ehemals als Ausgleichsmaßnahme angelegte Röhrenquartier in einem Erdwall wurde leider seit einigen Jahren nicht mehr betreut.

Bei der ersten Begehung der Fledermausschützer mit H. Beyer vom Umweltamt der Stadt Wunstorf stellten sich schnell die Mängel heraus. Aufgrund des verstopften und wohl seit einigen Jahren nicht mehr gereinigten Wasserzulaufs war das Quartier staubtrocken und viel zu warm. In einer vorbildlichen Kooperationsarbeit  zwischen der Stadtverwaltung und den Fledermausschützern konnte es noch bis Mitte Dezember erreicht werden, dass das Quartier die ersten Kondenztropfenbildungen anzeigte. Bei dieser zweiten Kontrolle konnten Strubes die ersten Mücken und Tagpfauenaugen im Quartier entdecken. Die ersten Indizien für eine Besserung des Klimas im Winterquartier. Auch wenn das vielversprechende Röhrenquartier sicherlich in diesem Winter noch nicht von Fledermäusen angenommen werden wird, so sind Strubes zuversichtlich, spätestens im Winter 2010/2011 Fledermäuse zu finden.

Dezember 2009
 


 
Fledermaus-Winterquartier Garbsener Schweiz
Altes Fledermaus- Winterquartier neu hergerichte

Fledermausschützer richten in Rekordzeit zweites Winterquartier ein

Von Dagmar Strube

Versteckt in einem Garbsener Waldstück steht ein verlassenes Pumpenhaus. Dies war einst vor Jahrzehnten als Fledermaus-Winterquartier eingerichtet worden und dann leider nicht mehr gepflegt worden. Damit veränderten sich im Laufe der Zeit die Bedingungen innerhalb des Gebäudes. Es blieb sich selbst überlassen und versank in Vergessenheit.
 
Vor einem dreiviertel Jahr erfuhr unser neu gegründetes Fledermausteam von diesem Objekt. Nach vielen Telefonaten und Schriftwechseln erhielten wir im Sommer die Genehmigung in diesem Spätherbst aktive werden zu können. Voller Energie und Tatendrang traf sich das mehrköpfige Team mit zahlreichen Ideen im Hinterkopf. Doch bevor wir an die eigentliche Arbeit des Herrichtens des Quartieres denken konnten, erforderte es Ausdauer um den Zugang zum Häuschen von Unrat, Brettern und enormen Bergen aus zu Erde gewordenem Laub zu beseitigen. Nach gut einer dreiviertel Stunde schweißtreibender Arbeit konnte die Tür geöffnet werden und der lang ersehnte Blick ins Innere und damit der Maßnahmenkatalog erstellt werden.
 
Einige Quartiersteine hingen noch an den Wänden. Sie waren mit alten und verlassenen Vogelnestern bestückt. Somit hatten wenigstens die gefiederten Gesellen hier ein Versteck gefunden. Das Dach des Häuschens war offen, Durchzug spürbar und die Tür absolut marode. Obendrein war der Erdboden mit fauligem Stroh ausgelegt und viel zu trocken. Für uns war somit klar, in den letzten Wintern hatten hier keine Fledermäuse Unterschlupf gesucht. Die Bedingungen waren einfach viel zu schlecht. Doch sofort war auch klar, dass es sich auf alle Fälle lohnen würde, hier mehrere Wochenenden Freizeit zu verbringen, um das Quartier wieder herzurichten.
 
Nachdem das Stroh beseitigt war, kümmerten wir uns zunächst vorrangig um die Anbringung der "Steinbetten" für Fledermäuse. Die bestehenden Steine wurden von dicken Spinnenweben und Dreckschichten gereinigt und nach neuen Erkenntnissen aufgehängt. Aus unserer Sicht modernere Steinblöcke aus Ton als zusätzliche Schlafangebote für die Fledermäuse hingen nach gut 3 Stunden an den Wänden und boten so den Säugetieren unterschiedliche Schlafmöglichkeiten an. Nach mehreren Arbeitseinsätzen war schließlich das Dach repariert, die zugigen Löcher verschlossen und eine Isolierung für das ideale Fledermaus-Raumklima geschaffen - feucht, dunkel, kühl aber frostfrei!
 
Im dritten Arbeitseinsatz wurde die selbstgebastelte neue Tür angebracht. Nach Abschluss dieser Arbeiten zog die notwendige Ruhe in dieses Quartier ein. Wir bitten dringend alle möglichen "Entdecker" des Quartieres, diese Ruhe zu erhalten, um den vom Aussterben bedrohten Tieren helfen zu können. Denn mit etwas Glück, wird der Unterschlupf noch in diesem Winter aber sicherlich spätestens im darauffolgenden Jahr von Fledermäusen angenommen.
 
Auch hier ist wieder unsere Frage: Wer kennt derartige Gebäude (Eiskeller, Kartoffelkeller, Gewölbe,....) in Garbsen, die meist ungenutzt halb im Erdreich liegen?

November 2009
 


  Fledermaus-Winterquartier Garbsen

Ringofen im Stadtpark
Fledermausschützer leisteten erneut Optimierungsarbeiten im Ringofen

Von Dagmar Strube

Seit September herrscht rund um das flächenmäßig größte Fledermaus-Winterquartier des NABU Stadtverbandes Garbsen absolute Ruhe. Damit hat es das ehrenamtliche Fledermaus-Fachteam das zweite Mal geschafft, anstehende Maßnahmen an und in dem Gebäude rechtzeitig vor den Sondierungsflügen der Fledermäuse auf der Suche nach Winterquartieren abzuschließen. Auch wenn die Fledermausfreunde bereits im Sommer 2008 von Juli bis Ende August fast jedes Wochenende in ihrer Freizeit in dem Gewölbe gearbeitet hatten, so standen doch noch einige unerledigte Arbeiten an. So mussten weitere ehemalige Abzugslöcher des Ofens und Spalten verschlossen werden, der Einflugsschlitz verkleinert, weitere Ritzen und Fugen gereinigt und Aufräumarbeiten durchgeführt werden.
 
Alle Maßnahmen hatten das Ziel, in dem dunklen, feuchten und modrigen Gewölbe noch optimalere Bedingungen für die bedrohten Fledermäuse zu schaffen.
 
Als letzte Maßnahme für dieses Jahr sorgte das Team in dem kurzen Zeitfenster zwischen dem Ende der Vogelbrut und den Sondierungsflügen der Fledermäuse auf der Suche nach geeigneten Winterquartieren für den nötigen Freischnitt des Gewölbes.
 
Abschließend scherzte Familie Strube: "Im Ringofen sind für diesen Winter alle Steinbetten gemacht und warten auf die pelzigen kleinen Winterschläfer!"
 
Ob die vom Aussterben bedrohten Insektenfresser ihren mehrmonatigen Winterschlaf in diesem Gewölbe halten werden, hängt auch von der Ruhe um das Gebäude ab. Daher bitten die Fledermausschützer, den Dornröschenschlaf nicht zu stören, damit die nützlichen Insektenfresser hier die nahrungsarme Zeit bis zum Frühjahr unbeschadet verschlafen können bevor sie wieder auf die Jagd nach Mücken und Motten durch die Nacht fliegen.


November 2009
 


  Fledermäuse begeisterten Besucher im Stadtpark Garbsen

Besucher Fledermausnacht im Stadtpark
Den Flugakrobaten der Nacht auf der Spur

Von Dagmar Strube

Über 80 Besucher führte das Team des NABU Stadtverbandes Garbsen am 11.09.09 im Rahmen der Gartenregion Hannover in die Welt der Fledermäuse. Um 19.30 Uhr traf sich die beachtliche Gruppe am Eingang zum Stadtpark Garbsen am Kastendamm. Dort begrüßte die Fledermaus-Betreuerin Dagmar Strube herzlich die Besucher und achtete stets bei ihren Ausführungen darauf, dass auch die Kinder mit in die Diskussion einbezogen wurden. Nach der gut 1/2 Stunde dauernden Einführung startete die Gruppe zu ihrer Beobachtungstour. Nach wenigen Metern zeigte Strube den Besuchern die in diesem Sommer angebrachten Fledermausflachkästen, die an Bäumen im Stadtpark angebracht worden sind. Diese sogenannten Spaltenkästen können den Fledermäusen im Sommer als Schlafquartier und eventuell auch im Herbst als Paarungsquartier dienen. Nun dauerte es nur noch wenige Minuten bis die ersten Fledermäuse zwischen den Bäumen ihre Flugakrobatik zeigten. Insbesondere die Kinder begrüßten die Kobolde der Nacht mit freudigen Ausrufen und machten somit auch die Erwachsenen auf die rasanten Flugkünstler aufmerksam. Nach mehreren weiteren Kontakten gelang es Strubes jedem Besucher Fledermäuse nicht nur zu zeigen, sondern auch deren Rufe mit Hilfe des Bat-Detektors hörbar zu machen. Highlight des Abends waren aber unangefochten die zahlreichen Wasserfledermäuse während ihres Jagdfluges. Gegen 21.30 Uhr endete die erfolgreiche Exkursion am Ausgangspunkt. Strube erklärte abschließend: "Es freut mich, dass sich so viele Bürger für die bedrohten Säugetiere interessieren und hoffen, dass es uns trotzt der wirklich sehr beachtlichen Größe der Gruppe gelungen ist, unsere Begeisterung für die bedrohten  Fledermäuse weiter zu geben."

September 2009
 


 
Fledermaus-Exkursion mit den Grünen
Dämmerungs- wanderung in die Welt der Fledermäuse

Die bedrohten Insektenfresser zeigen ihre rasanten Flugbilder

Von Dagmar Strube

Der Bitte der Garbsener Grünenvorsitzenden Martina Märtz eine Exkursion in die Welt der Fledermäuse zu führen, kamen die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube des NABU Stadtverbandes Garbsen gerne nach. Obwohl es den ganzen Samstag über immer wieder heftige Regenschauer gegeben hatte, traf sich die Gruppe mit wetterfester Kleidung und einer gesunden Portion Optimismus abends am Berenbosteler See. Es dauerte nicht lange, so konnte Dagmar Strube schon während der Begrüßung feststellen: "Der Wind hat sich gelegt, der Himmel klart immer weiter auf. Mit etwas Geduld werden wir heute gute Fledermausbeobachtungen verzeichnen können." Nach der anschaulichen und auch für die Kinder gut verständlichen Einleitung, startete die Gruppe mit sichtbar erwartungsvoller Spannung. Schon nach wenigen Metern wurden die Fledermausfreunde belohnt. Eine rasant fliegende Zwergfledermaus zeigte den Famililen ihren schnellen Jagdtflug. Nach diesem ersten Kontakt zeigte sich, das Strube mit ihrer Prognose richtig gelegen hatte. Denn von nun an konnten die Fledermaus-Betreuer immer wieder auf Zwerg- und Breitflügelfledermäuse aufmerksam machen. Nachdem auch die jagenden Wasserfledermäuse gesehen und mit Hilfe des Bat-Detektors gehört werden konnten, zeigte sich schließlich ein strahlender Vollmond am Himmel. Eine gelungene Exkursion, die mit Spaß und Fachwissen viele Fragen zu den vom Aussterben bedrohten nachtaktiven Säugetieren Groß und Klein aufzeigte.

September 2009
 


  Batnight des NABU Stadtverbandes war ein toller Erfolg

Besucher der Batnight 2009
Europäische Fledermausnacht in Garbsen

Von Dagmar Strube

Im Rahmen der europaweiten Veranstaltung zur Nacht der Fledermäuse führte der NABU Stadtverband Garbsen am 28.08.2009 unter Leitung von Dagmar Strube und ihrem Fledermaus-Team rund 70 Besucher am Berenbosteler See erfolgreich in die Welt der nachtaktiven Fledermäuse. Besonders freuten sich die Fledermaus-Betreuer über den Besuch der zahlreichen Kinder mit ihren Familien. Unermüdliche beantwortete das Team die vielen Fragen rund um das Leben der vom Aussterben bedrohten Flugakrobaten. Nach der anschaulichen Einführung in die Fledermauswelt startete die Gruppe, um die rasanten Kobolde der Nacht bei der Jagd nach Insekten zu beobachten. Mucksmäuschenstill lauschten die beachtliche Gruppe, den Rufen der Fledermäuse, die die NABU Mitglieder mit Hilfe von Bat-Detektoren hörbar machten. Nach den ersten Beobachtungen von Breitflügel- und Zwergfledermäusen entdeckte Sarah Herale (12) die ersten jagenden Wasserfledermäuse über dem See. Begeistert ließen sich die Gäste von Strubes die Tiere zeigen und beobachteten wie die Tiere in beachtlicher Geschwindigkeit ihre Kreise knapp über der Wasseroberfläche zogen. Das NABU-Team von Irene Sachmann-Ober, Karl-Dieter Ruhlig und Familie Strube freute sich abschließend über die guten Beobachtungserfolge.

August 2009
 


 
Josie und Pierre helfen dem NABU-Team
NABU bietet Fledermäusen Sommer- und Paarungsquartiere an

Selbstgebaute Spaltenkästen wurden aufgehängt

Von Dagmar Strube

Ein Team vom NABU Stadtverband Garbsen und zwei Schülern der Georg-Elsner Hauptschule haben am Mittwoch 20 Fledermauskästen im Stadtpark Garbsen angebracht. Die aus unbehandeltem Fichtenholz gefertigten Spezialkästen wurden im letzten Herbst bei einer NABU-Aktion zum Freiwilligen-Tag mit Schülern der des 7.Jahrganges unter Anleitung von Karl-Dieter Ruhlig zusammengebaut. Nachdem jeder Kasten mit Nummer und Namen des Erbauers versehen worden war, wurden die Kästen in ca. 4 Metern Höhe fachkundig an Bäumen im Stadtpark Garbsen angebracht. Strube erklärt: „Fledermäuse leiden in der heutigen Zeit unter Wohnungsnot, daher versuchen wir mit den angebrachten Spaltenkästen den Fledermäusen im Sommer und Herbst zusätzliche Schlaf- und Paarungsquartiere anzubieten.“ Ob die neugierigen insektenfressenden Säugetiere die Angebote annehmen, wird Strube kontrollieren.

Mai 2009

 


 
Fledermaus im Winterschlaf
Winterquartier für Fledermäuse ist angenommen

Optimierungsarbeiten zeigen Erfolge

Von Dagmar Strube

Die monatelangen Arbeiten rund um den Ringofen im Stadtpark deuten auf die Richtigkeit der Maßnahmen hin. Zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung am 18.03.2009 informierte Dagmar Strube in einer öffentlichen Sitzung die Mitglieder anhand einer Power-Point-Präsentation über die Winterwelt der Fledermäuse und gab einen ersten erfolgreichen Statusbericht ab. Bei der ersten Winterzählung für Fledermäuse im Januar 2009 konnten die Fledermausbetreuer Karsten und Dagmar Strube voller Freude die ersten Tiere finden. Dabei handelte es sich um drei Langohren und um eine Wasserfledermaus. Für diesen Sommer sind weitere Optimierungsarbeiten in dem Gewölbe geplant. Wer Interesse hat, dem ehrenamtlichen Team hierbei zu helfen, wird gebeten sich bei Familie Strube (05131/92750) zu melden.

März 2009

 


  NABU referiert über das Fledermaus-Winterquartier im Stadtpark
Fledermaus im Winterschlaf

Sehr gute Kooperationsarbeit zwischen NABU und Stadt Garbsen

Von Dagmar Strube

Am 18.03.2009 informiert Dagmar Strube als ehrenamtliche Fledermaus-Betreuerin ab 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Garbsen-Mitte über das Fledermaus-Winterquartier im Stadtpark. Der ca. ½ stündige Power-Point-Vortrag ist kostenlos und wird zu Beginn des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung gehalten. Er bietet interessierten Bürgern einen nicht alltäglichen Einblick in die Welt der winterschlafenden Fledermäuse und ist öffentlich.

Februar 2009
 


  NABU optimiert Fledermaus-Winterquartier im Ringofen
Ruhlig, Stojan, Butsch, Strube

Sehr gute Kooperationsarbeit zwischen NABU und Stadt Garbsen

Von Dagmar Strube

In den letzten vier Monaten hat der NABU Stadtverband Garbsen in einer sehr guten Kooperation mit der Stadtverwaltung Garbsen eine Optimierung des bereits bestehenden Fledermausquartieres im historischen Ringofen der ehemaligen Dampfziegelei erreicht. Mit vielen Arbeitsstunden an zahlreichen Wochenenden haben die ehrenamtlichen Fledermausfreunde das Innere des Ofens fachkundig als hergerichtet.
Der NABU Stadtverband Garbsen dankt hierbei ausdrücklich dem langjährigen Experten für Fledermauswinterquartiere, Bernhard Rose, für seine überaus intensive und vor allem fachkundige Unterstützung. Neben den mühsam geschaffenen Zugängen in die einzelnen Kammern waren die Anbringung von speziellen Hohlziegeln als Schlafquartiere und die Erreichung des idealen Klimas Ziel der Fledermausschützer. Viele Fledermausarten benötigen für den von November bis März dauernden Winterschlaf einen frost- und zugfreien Ort, der eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen muss. Derartige Quartiere sind in der heutigen Zeit kaum noch vorhanden.
Durch die intensiven Arbeiten des Teams um Familie Strube und Karl Dieter Ruhlig wurde der Ringofen zu einem idealen Gewölbe mit hunderten von Versteckmöglichkeiten ausgestaltet. Hand in Hand liefen auch die zahlreichen Arbeiten der Stadt rund um den Ringofen. Die Einzäunung sowie die Einsaat einer Blumenwiesen sowie die optische Eingliederung in die Parkgestaltung wurden gut terminiert mit den Fledermausfreunden abgesprochen und realisiert. Erfreut zeigte sich Strube am Pressetermin auch bezüglich der positiven Resonanz der  Fachleute während der 17. Landesfachtagung des Fledermausschutzes auf Gut Sunder, wo sie das Projekt vorgestellt hatte. Am letzten Samstag gelang des den Fledermausfreunden durch einen abschließenden Arbeitseinsatz die restlichen Zuglöcher zu schließen.
Damit ist es dem NABU Stadtverband Garbsen gelungen, in Zusammenarbeit mit der Stadt Garbsen, die Arbeiten rechtzeitig noch vor Ende der Paarungszeit der Fledermäuse und somit des Zeitpunktes, wo die nachtaktiven Säugetiere ihre Winterquartiere aufsuchen, fertig zu stellen. Nun kann die nötige Ruhe am Bauwerk einkehren. Strube und Ruhlig betonen die Wichtigkeit dieser Ruhe: „Der störungsfreie Winterschlaf ist für die insektenfressenden Säugetiere überlebenswichtig. Fledermäuse, die im Winter durch Störungen aufgeweckt werden, verbrauchen wertvolle Fettreserven und können schließlich an Erschöpfung sterben, bevor der Frühling neue Nahrung in Form von Insekten bringt.“ Da alle in Deutschland lebenden Fledermäuse vom Aussterben bedroht sind, ist dieses besonders wichtig.


Oktober 2008
 


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