Zur Startseite Zur Startseite

 

 


 


Stadtverband Garbsen
> Jugend

    Aktuelles | Archiv
 
 
Dagmar Strube
Natur - Kinder - Spaß

NABU Schulkoordinatorin

Natur - Kinder - Spaß: drei wichtige Worte, die ich sehr gerne mit einander verbinde!

Darf ich mich kurz vorstellen?
Mein Name ist Dagmar Strube und mein Hobby ist die Natur.

Seit fünf Jahren bin ich ehrenamtlich aktives Mitglied beim NABU Stadtverband Garbsen. In dieser Zeit habe ich mit den verschiedensten Kindergruppen zu zahlreichen Themen die nahe Natur Garbsens erkundet.

Sehr gerne arbeite ich mit den Schulen zusammen. Gründe um als Klasse gemeinsam in die Natur zu gehen gibt es viele. So zum Beispiel um das Gruppengefühl einer Klasse zu stärken oder Sachkundeunterrichtsthemen aktiv zu erleben (Frühlingsboten, Baumbestimmungen, Fledermausexkursionen, Tiere im Winter, Winterfütterung, ...).

Bei meinen Aktionen ist es mir sehr wichtig, dass die Kinder die nahe Natur Garbsens mit allen Sinnen erleben, Zusammenhänge erkennen und dass das Bewusstsein für unsere Umwelt mit sehr viel Spaß geweckt wird.

Leider gibt es aus personellen Gründen derzeit keine feste Kinder-/Jugendgruppe des NABU Stadtverbandes Garbsen.

Anfragen insbesondere von Schulklassen bitte an dagmar@familie-strube.de oder unter Telefon 05131/92750.

 


  Futterglocken-Aktion mit reinem Kokosfett wieder ein Hit

GS Garbsen-Mitte
Von Dagmar Strube

Das NABU Projekt Winterfütterung der Vögel war in dieser Saison wieder ein absolut nachgefragtes Jugendprojekt.

Das NABU Team mit Dagmar Strube bastelte mit ganzen Jahrgängen der Grundschulen insgesamt ca. 250 Futterglocken und zusätzlich unzählige Futterzapfen mit weiteren Jugend- und Kindergartengruppen. Viele Fotos zur Aktion finden Sie auch unter:

http://www.myheimat.de/garbsen/natur/nabu-futterglocken-aktion-wieder-ein-hit-d2667169.html

Bei den Grundschulen Osterberg, Osterwald und Garbsen-Mitte hatten die kompletten 2. Jahrgänge der Schulen das Projekt gebucht. Dabei lernten die Grundschüler zunächst die Vögel kennen, die an ihre gebastelte Futterstelle kommen können. Neben Blau-, Kohlmeise, Rotkehlchen, Amseln, Spechten, Spatzen interessierten sich die Kinder auch für den Kleiber und andere Vögel. Altersgerecht und ansprechend vermittelte Dagmar Strube den Kindern, warum eine saubere und trockene Futterstelle für die Vögel wichtig ist und worauf man bei der Einrichtung einer Futterstelle achten sollte.
Nach der Theorie bastelten die Kinder ihre eigene Futterglocke, die sie dann auch mit nach Hause nehmen konnten. Mit unglaublichem Feuereifer und Elan vermischten die Schüler reines Kokosfett mit Sonnenblumenkernen, gehackten Erdnüssen, Haferflocken, Getreidekörnern, Rosinen und Sämereien. Das Mischen der körnigen und fettigen Masse machte den Kindern einen riesen Spaß. Nach dem Vermengen füllten die Vogelfreunde die Masse in die vorbereiteten Tontöpfe, die als Futterglocken dienten. Jedes Kind hatte am Ende eine fertige Futterglocke, die es gut verpackt mit nach Hause nehmen konnte.

Strube: „Ziel der Aktion ist es, dass die Kinder mit Spaß selber die zuvor erlernten Vögel an ihrer Futterstelle beobachten können und voller Freude von sich aus die erlernten Vögel wiedererkennen.

Häufig ist dies Beobachten der Vögel an einer Futterstelle der erste wichtige Kontakt von Kindern mit der Natur.“ Ein lehrreiches Projekt mit großem Spaßfaktor der indirekt auch noch dafür sorgt, dass in Garbsen an vielen Plätzen energiereiche Futterstellen für die Wintervögel eingerichtet wurden.

Natürlich kamen auch die anderen Schulklassen und Kinder- und Jugendgruppen zu ihrem Spaß und bastelten genauso emsig das energiereiche Futter.

Der NABU dankt der Firma Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH, Hilter für ihre großzügigen Materialspenden, die zum guten Gelingen der Jugend-Aktionen beigetragen haben.

Winter 2014/2015
 


  Ferienpass-Kinder erforschen mit dem NABU die Natur
Ferienpassgruppe

Von Dagmar Strube

Mit wahrem Feuereifer untersuchten die 16 Kinder mit dem NABU Team um Dagmar Strube bei strahlendem Sonnenschein die Natur im Stadtpark. Mit einem gut bestückten Bollerwagen voller Forscherhilfsmittel wie Becherlupen, Ferngläsern, Taschenlampe, Schaufeln und Bestimmungsblättern war die Gruppe sehr gut für die Erkundungstour gerüstet.

Der 11jährige Leonard erklärte sich gleich zum Beginn der Aktion als „Bollerwagen-Zugführer“ bereit und steuerte das betagte Gefährt sicher mit vielen Stopps durch den Park. Kaum gestartet, entdeckte die Gruppe ein quirliges Eichhörnchen und verfolgte gebannt die Akrobatik des geschickten Kletters hoch oben in den Gehölzen. Immer wieder erzählte oder zeigte Strube den Kindern bei ihrer Forschertour eine Menge über die nachtaktiven Fledermäuse. Der 9jährige Florian wusste bereits: „Das sind ja auch Frau Strubes Lieblingstiere und Sie versucht sie zu schützen.“ So entdeckten die Kinder Spaltenkästen als Sommerquartiere und durften in den Einflugsschlitz des Winterquartieres für Fledermäuse mit der Taschenlampe leuchten. Wenige Meter weiter konnten die Kinder die Insektenwand des NABU erkunden und feststellen, dass bereits sehr viele „Hotelzimmer“ von Wildbienen belegt waren.

Nach dieser Feststellung suchten die  Kinder aktiv nach Becherlupentieren, die jeweils nach der Bestimmung wieder in die Natur entlassen wurden. Dabei entdeckte die 8jährige Yasmina ihr Herz für die Gehäuseschnecken und erforschte begeistert die farblichen Unterscheidungsmerkmale von Wiesen- und Heckenschnecken. Nachdem Strube von ihrem derzeitigen Pflegling einem Amselnestling berichtet hatte, halfen die Kinder sehr gern, Regenwürmer für das hilfsbedürftige Jungtier zu sammeln. Die 12jährige Ronja kam sogar noch einmal  am Nachmittag bei Strube vorbei und half den Vogel mit frischen Beeren und kleinen Regenwürmern zu füttern. Am Schwarzen See entdeckten die Naturforscher junge Blesshühner, Haubentaucher und sogar Schildkröten. Zum Abschluss der NABU Aktion bastelten die Kinder mit gefundenen Naturmaterialien wie Zapfen, Gräsern und Ästen Dekorationsketten für Tische oder als Wandschmuck, die sie freudig den wartenden Eltern am Treffpunkt übergaben.

Juli
2013
 


  400 Kinder basteln mit dem NABU Futterglocken - ein riesen Naturspaß

GS Garbsen-Mitte
Von Dagmar Strube

Mit 18 Schülergruppen und damit mit fast 400 Kindern hat der NABU Garbsen in den letzten Wochen mit dem NABU Team unter Leitung von Dagmar Strube das Thema der Winterfütterung der Vögel erarbeitet.

In dem zweistündigen NABU Projekt lernten die Schüler der Grundschulen James-Krüss aus Berenbostel, der Grundschule Garbsen-Mitte und der Grundschule Osterberg nicht nur die gefiederten Futtergäste am Futterhaus kennen, sondern auch worauf sie bei der Fütterung der Vögel im Winter achten sollten.
Schnell erfassten die pfiffigen Kinder, dass saubere Futterstellen mit trockenem Futter eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Winterfütterung sind.

Nach dem theoretischen Teil mischten die Kinder dann mit großer Begeisterung ihr eigenes Energiefutter aus reinem Kokosfett und der Körnermischung aus Erdnüssen, Rosinen, Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Sämereien usw. an.

Die fertigen Futterglocken nahmen die Schüler dann gut verpackt mit nach Hause, um sie dort im Garten oder auf dem Balkon aufzuhängen.

Ein riesen Spaß für die fast 400 Kinder. Strube: „Wenn ich derzeit auf die Schulhöfe der Schulen komme, stürmen bereits viele freudige und begeisterte Schüler auf mich zu und rufen mir schon von weitem zu, dass sie Blau- und Kohlmeisen, das Rotkehlchen, Amseln und sogar Spechte an ihren Futterglocken als Futtergäste entdecken durften. Ãœber diese Reflexion des im Unterricht erlernten Wissens freuen wir Naturschützer uns sehr, denn die Beobachtung der Vögel am Futterhaus ist häufig ein erster und wichtiger Kontakt mit der Natur."

Der NABU Garbsen dankt ausdrücklich der Firma Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH, Hilter für die großzügige Unterstützung, ohne die diese Aktionen nicht möglich wären.

Winter 2012/2013
 


  NABU führt Schulklassen zu den Amphibienzäunen
GS-Mitte, Klasse 3a (Foto: Olaf Pflüger)

Von Dagmar Strube

Wie die Klasse 503 der IGS Garbsen von Frau Guleiof und Frau Mittelstädt nutzen auch Grundschulklassen die Möglichkeit, mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen einmal einen Amphibienschutzzaun näher zu betrachten. Am Straßenrand stellten die Schüler sehr schnell fest, dass die Amphibien ohne die Hilfe der ehrenamtlichen Retter keine Chance hätten, die stark befahrenen Straßen lebend zu überqueren. Nachdem die Schüler die Länge und die genaue Konstruktion des Schutzzaunes untersucht hatten, staunten sie darüber, wie aufwendig dieser gebaut war. Nach diesem theoretischen Teil stieg die Spannung, denn Strube demonstrierte den Schülern, wie die ehrenamtlichen Helfer jeden Morgen die Zaunabschnitte kontrollierten. Dabei barg sie aus einem Eimer einen großen Laufkäfer. Nach anfänglicher Scheu interessierten sich immer mehr Schüler für diesen Frühlingsboten und ließen das Tier über ihre Hand krabbeln. Mit wahrer Begeisterung wurden allerdings die Amphibien begrüßt. Strube hatte diese bereits in der frühen Morgendämmerung am Fangzaun geborgen und sicher in einem speziellen Terrarium aufbewahrt. Während einige Kinder sofort die Frösche von Kröten unterscheiden konnten, sahen andere diese das erste Mal. Besonders bestaunten die Schüler die Froschweibchen mit den bereits vorhandenen dicken Eianlagen und die sich als sogenannte Doppeldecker gefundenen Paare der Erdkröten.  

Die Klasse 3 a der Grundschule Garbsen-Mitte hatte sogar das große Glück ein Kammmolchweibchen sehen zu können. Fasziniert und andächtig bestaunten die Kinder die aufgrund der kühlen Temperaturen noch sehr trägen Amphibien.. Zum Schluss brachte Strube die geretteten Amphibien sicher zu ihrem Laichgewässer. Für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis, dass sie so schnell nicht vergessen werden. 

Bitte schauen Sie auch unter :

http://www.myheimat.de/garbsen/natur/amphibien-hautnah-erleben-d1644427.html

April
2011
 


  NABU fertigt mit vielen Schulklassen Futterglocken für die Vögel

GS Frielingen
Von Dagmar Strube

Viele Klassen der unterschiedlichsten Garbsener Schulen haben in den vergangen Wochen an der Aktion "Winterfütterung der Vögel" teilgenommen. Dank der Unterstützung unseren NABU Kollegen konnten wir fast alle Anfragen berücksichtigen. 

Neben dem theoretischen Teil über die Themen, wann füttere ich womit welche Vögel richtig hatten alle Schüler sehr viel Spaß dabei, Futterglocken oder -knödel selber herstellen und anschließend die gefiederten Gäste an ihren Energieblöcken zu beobachten. Aufgrund der Vielzahl der angefertigten „Mahlzeiten“ wurden in vielen Gärten, auf Balkonen und Terrassen Futterstellen für die Vögel eingerichtet. Dort können die Kinder die Vögel genau beobachten und das vorher im Projekt gelernten wieder entdecken. Auf diese einfache aber einprägsame Weise lernen die Kinder so die gefiederten Gäste namentlich kennen und die Vögel bekommen die richte Hilfe für die kalte Jahreszeit. 

Der NABU dankt der Firma Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH, Hilter für ihre großzügigen Materialspenden, die zum guten Gelingen der Aktionen beigetragen haben.

Weitere Bilder finden sie unter:

http://www.myheimat.de/garbsen/natur/jede-menge-futterglocken-der-nabu-und-schueler-haben-viel-zu-tun-d1251245.html

http://www.myheimat.de/garbsen/natur/jede-menge-futterglocken-schueler-und-nabu-haben-viel-zu-tun-teil-2-d1315934.html

Winter 2010/2011
 


  Mit den NABU machen Baumbestimmungen Spaß
GS Osterberg

Von Dagmar Strube

Gut ausgerüstet mit wetterfester Kleidung starteten die 5 Klassen des 2. Jahrganges der Grundschule Osterberg zu ihren separat von Dagmar Strube vom NABU Garbsen geführten Baumbestimmungs-Exkursionen am Berenbosteler See. Schon zu Beginn war die Freude bei den Schülern sehr groß wieder auf einen NABU Ausflug zu gehen und dabei etwas zu lernen.


Strube führte die Schüler langsam aber bestimmt von einem Baum zum nächsten und erklärte kindgerecht die Bestimmungsmerkmale des Baumes unter der die Gruppe stand. Nach diesen kurzen Erklärungen stoben die Kinder auseinander, um für ihre mitgeführten Tüten die schönsten Blätter und Baumfrüchte zu finden. Auf diese Weise füllten sich im Laufe des Vormittags die Beutel mit den buntesten Herbstblättern und Baumfrüchten.

Natürlich legte auch jede Forschungsgruppe eine Picknickpause auf der großen Liegewiese ein und alle Gruppen verließen den Platz genauso sauber wie sie ihn vorgefunden hatten.

Frisch gestärkt, erfühlten die Baumforscher die Rinden von den unterschiedlichen Oberflächen der Bäume und besprachen, welche Tierarten in den Bäumen leben würden. Dazu sprudelte es regelrecht aus den Kindern heraus: Igel, Marienkäfer, Schmetterlinge, Bienen, viele Vogelarten und Eulen, Eichhörnchen, Fledermäuse, Marder, Käfer, Ameisen,.....Alle waren sich einig, dass das eine Menge Lebewesen sind. Danach sogen die Schüler mit tiefen Zügen die von den Bäumen produzierte Luft ein und stellten fest, dass Bäume für Menschen und Tiere überaus wichtig sind, da sie uns die Luft zum Leben schenken. Damit es möglichst viele Bäume in Garbsen gibt, pflanzte jede Klasse am See einen kleinen Setzling in den feuchten Boden.

Auf dem Rückweg rekapitulierten die jeweiligen Gruppen das Gesehene und Strube ist sich sicher, dass diese Exkursionen nicht nur das soziale Miteinander der Klassen stärkt, sondern die Kinder das Thema Baumbestimmungen sehr gut verinnerlicht haben, da sie es mit fast allen Sinnen und strahlenden Gesichtern erlebt haben.

Oktober 2010
 


  Junge Forscher mit dem NABU in Osterwald unterwegs

Waldemar Wachtel mit jungen Forschern
Von Waldemar Wachtel

Ausgestattet mit Naturerkundungs- bögen, Kugelschreiber und digitaler Fotokamera gingen die neun bis dreizehnjährigen Forscherinnen und ein Forscher mit Waldemar Wachtel vom NABU Stadtverband Garbsen von der Grundschule in Osterwald in die ortsnahe Natur. Hier haben die jungen Forscher mit viel Engagement und der Unterstützung von Waldemar Wachtel die herbstlichen Früchte und bunten Blätter der Wegbegleitenden Bäume, Büsche und Felder zur Bestimmung und für den zu schmückenden Ausstellungstisch in der Schule gesammelt. die jungen Forscher/innen waren von den Möglichkeiten die der Natur- und Umweltschutz bieten kann begeistert.  Die Forscher erkannten u. a. die Ortsbildprägenden Eichen, Kastanien und Buchen. Sie sammelten die Früchte der Bäume und Felder und bestimmten die Tiere die diese Früchte besonders mögen. Dazu zählten sie u. a. Rehe, Dachse, Wildschweine, Eichelhäher und Krähen. Die weiten Maisfelder wurden mit Sorge betrachtet. Waldemar Wachtel erklärte die Vor- und Nachteile für die Anlage und Nutzung der großen Maisflächen. Vorteilhaft ist die Nutzung der erneuerbaren Energiequelle bei der Nutzung in Biogasanlagen, nachteilig ist die Anlage riesiger Monokulturen mit der Vertreibung vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten sowie der Förderung starker Wildschweinbestände.
Bedingt durch stark einsetzenden Regen wurden weitere interessante Fragen, Erfahrungen und Antworten zur Osterwalder Geschichte und den hier vorkommenden Tierarten im Schulgebäude geschildert und diskutiert.
Neben den naturfachlichen Erklärungen, erfuhren die jungen Forscher auch noch das die Flächengröße von Osterwald ca. 23 km² ist, ca. 8.000 Einwohner in diesem Stadtteil wohnen, Osterwald als Hagensiedlung (Hagenhufendorf) entlang der Hauptstraße entstanden ist (Straßendorf) und ca. im 13. Jahrhundert gegründet worden sein soll.
Waldemar Wachtel freute sich über die aktiven, wissbegierigen jungen Forscher/innen.
 
Oktober 2010
 


  Fledermaus-Betreuer führen Schüler durch die Nacht

GS Garbsen-MitteFledermaus-Exkursionen sind sehr beliebt

Von Dagmar Strube
Die beiden 4. Klassen der Grundschule Garbsen-Mitte von Marita Gräbel und Gaby Happe lernten mit viel Spaß eine Menge über die bedrohten Fledermäuse bei ihren einzeln geführten Exkursionen am Berenbosteler See. Dicht gedrängt um einen Tisch mit Anschauungsmaterial führten die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube die Schüler, ihre Geschwister und die begleitenden Erwachsenen in die Welt der nachtaktiven Säugetiere ein. Unterstützung erhielten die Fledermausschützer dabei von Fledi, einer von Karsten Strube gespielten Handpuppe, die den Grundschülern z. B. erklärte, dass Fledermäuse sich mit Ultraschall-Lauten orientieren, in Deutschland Insekten fressen und im Winter einen Winterschlaf halten,..Nachdem jeweils die ersten Großen Abendsegler ihre Flugkünste am abendlichen Himmel zeigten, versuchten die Schüler selbst und überaus erfolgreich Fledermäuse nicht nur zu entdecken, sondern auch ihre Laute mit Hilfe von sogenannten Detektoren zu hören. Beide Klassen hatten dabei in dem fledermausreichen Seegebiet viel Erfolg. Große Abendsegler, Zwergfledermäuse und Wasserfledermäuse konnten alle Schüler sehen und hören, mit Strubes Hilfe wurden auch Rauhhaut- und Breitflügelfledermäuse entdeckt. Bei völliger Dunkelheit endete dann jeweils die Führungen am Ausgangspunkt. Als Dankeschön erhielt Dagmar Strube von den Schülern selbstgemalte Fledermausbilder, die sie während der diesjährigen 19. Niedersächsischen Fledermausfachtagung auf Gut Sunder vorstellte und die inzwischen in der Pausenhalle der Grundschule aushängen. Die engagierte
Fledermausschützerin lobte das von den Lehren sehr gut aufgearbeitete Thema: „Euer schönes Lied „Fledermäuse brauchen Freunde“ und die vielen Fragen sowie Plakate zeigen, wie sehr ihr das Thema verinnerlicht habt!“

September 2010
 


  Keschern mit dem NABU

GS Osterberg
Von Dagmar Strube

Drei Klassen des zweiten Jahrganges der Grundschule Osterberg erforschten an verschiedenen Tagen mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen mit viel Energie das Leben in ihrem Schulteich.

Zunächst beobachteten die Schüler den Teich aus dem Schulgebäude heraus und entdeckten u. a., trinkende und badende Amseln. Langsam aber sicher näherte sich die Gruppen dem Gewässer, um als nächsten Schritt mit Hilfe des NABU Mitgliedes die unterschiedlichsten Wasserpflanzen wie Teichlinsen, Binsen, Sumpfdotterblume, Wasserlilien, Wasserknöterich und einige Seerosenblätter kennenzulernen. Nach einer groben Skizze des Teiches auf bereitliegenden Notizblättern wurden die Kescher und Becherlupen an die Schüler verteilt.

Der kurzen Einweisung zum richtigen Umgang mit Kescher, Becherlupe und den gefangenen Tieren, versuchten die Schüler nun ihr Fangglück. Dabei wich die anfängliche Scheu vor den kleinen Wassertieren sehr schnell einem begeisterten Forscherdrang. Nun hatte Strube jede Menge damit zu tun, den Kindern zu helfen, dass sie selbstständig mit Hilfe von Lupen und Bestimmungskarten lernten, die gefangenen Tiere genau zu betrachten und schließlich zu bestimmen. Stolz notierten sie ihre Ergebnisse danach sofort auf ihren Notizblättern, um gleich wieder einen nächsten Versuch zu starten. Zum Ende der jeweiligen Aktionen fassten die Gruppen ihre beachtlichen Ergebnisse zusammen. Unter anderem wurden dabei aufgeführt: Larven von Vierflecklibellen und Weidenjungfern, Stabwanzen, Steinfliegen-, Eintagsfliegen- und Mückenlarven, Schlammröhrenwürmer, Rückenschwimmer, Teichläufer, Egel, Kugelschwimmer und sogar Teichmolchlarven.

So stellten die jungen Wasserforscher erstaunt fest, dass eine ganze Menge Tiere in ihrem Schulteich leben. Damit dies auch weiterhin so bleibt, wurden zum Schluss alle gefangenen Tiere wieder vorsichtig in den Schulteich ausgesetzt.
 
Juni 2010

 


  NABU führt Schulklassen in den Frühling

FrühlingsexkursionSchüler entdecken viele Frühlingsboten am Berenbosteler See

Von Dagmar Strube

Trotz des sehr kühlen Wetters hatten mehrere Grundschulklassen sehr viel Spaß bei ihren Exkursionen mit Dagmar Strube vom NABU Garbsen am Berenbosteler See. Die Schüler hatte eine Menge zu entdecken. Besonders gerne beobachteten sie die vielen Wasservögel mit den Ferngläsern. Bei ihrer Forschung nach den Frühlingsboten entdeckte die Grundschüler genauso Sing- und Wasservögel beim Nestbau wie den Kampf von Amseln um ihr Revier. Andächtig lauschten die Kinder dem Gesang von Meisen, Drosseln, Buchfinken, Zilzalp und Nachtigall und überlegten gemeinsam, warum die Vögel im Frühjahr so schön singen.

Aber auch die Pflanzenwelt bot jede Menge Forschermaterial. So untersuchten die Schüler u. a. wilde Obststräucher und erfreuten sich wie die Hummeln und Bienen an dem Duft der Blüten. Einige Meter weiter erarbeitete sich die Gruppe mit Strubes Hilfe, weshalb die Frühjahresblüher wie das gelbe Scharbockskraut und das Buschwindröschen nur im zeitigen Frühjahr unter den noch nicht belaubten Bäumen blühen. Dabei entdeckten die Jungforscher voller Begeisterung einen Kobel eines Eichhörnchens.

Nur über den herumliegenden Müll ärgerte sich die Gruppe und zeigte sich vorbildlich, denn nach dem gemeinsamen Picknick unter einer Kastanie nahm die Gruppe seinen gesamten Abfall wieder mit in die Schule zurück.

April 2010
 


 
GS Osterberg Klasse 1a
Großer Erfolg bei der NABU-Aktion „Winterfütterung von Vögeln“
 
Ãœber 200 Kinder mixen Futterglocken an
 
Von Dagmar Strube

Auf das Angebot von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen einen zweistündigen Workshop zum Thema Vögel im Winter meldeten sich sehr schnell 12 Klassen von den Grundschulen Frielingen, Osterberg und Garbsen-Mitte an. Dank der Unterstützung von weiteren NABU Mitgliedern, wie Annelies Redlich, Olaf Pflüger und Karl-Dieter Ruhlig konnten alle Klassen innerhalb von 2 ½ Wochen zeitnah zum Winter diese Aktion durchführen. In dem Workshop erarbeiteten die Kinder im ersten Teil in eifrigen Diskussionen die Fragen, wann füttere ich welche Vögel womit im Winter richtig und worauf muss ich achten.

Anhand von kindgerechtem Anschauungsmaterial lernten die Schüler zusätzlich einige Vogelarten kennen. Schnell stellten die pfiffigen Grundschüler auch fest, dass die Vögel sauberes und trockenes Futter am Besten in sogenannten Futtersilos vorfinden.

Nachdem viele grundlegende Fragen geklärt waren, folgte der spannende aktive Teil des Programmes. Auf gut mit Zeitungspapier geschützten Tischen mixten die jungen Vogelfreunde mit wahrem Feuereifer ihre Fettfuttermischungen selber an und füllten sie in Futterglocken. Dabei staunten viele Schüler über die Leckereien wie Erdnüsse, geschälte Sonnenblumenkerne und Rosinen, die sie neben den vielen Sämereien in der von Strube gelieferten Futtermischung entdeckten.

Die ersten Vogelbeobachtungen von Schülern, die bereits die Blau- und Kohlmeisen an den Futterglocken sowie das Rotkelchen und die Amsel am Boden darunter beobachtet hatten, sind bereits beim NABU eingegangen: „Ein schönes Gefühl zu sehen, dass diese Aktion mit Nachhaltigkeit bei vielen Kindern angekommen ist und so der erste Kontakt zur Vogelbeobachtung hergestellt werden konnte“, meinte Strube, die sich über die mehr als 200 Futterglocken freute, die für die hungrigen Vögel nun im gesamten Stadtgebiet aufgehängt wurden.


Der NABU dankt der Firma
Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH, Hilter für ihre großzügigen Materialspenden, die zum guten Gelingen der Aktionen beigetragen haben.

Januar 2010
 











































 


 

 

 

Aktuelles
Wir über uns
Termine
Fledermäuse
Jugend
Spenden
Tipps
Fotoalbum
Links
Datenschutz/Newsl.
Impressum