Die 2. Klasse der Grundschule Osterwald bastelte voller Energie mit dem NABU Stadtverband Garbsen-Seelze Futterglocken, um den Meisen, Spechten, dem Rotkehlchen, der Amsel und anderen Gartenvögeln durch den Winter zu helfen.
In einem zweistündigen Projekt lernten die Schüler einige Vogelarten kennen, die über den Winter in unseren Gärten zu finden sind und sicherlich als Gäste der Futterglocke beobachtet werden können. Voller Freude stellte Frau Strube vom NABU fest, dass einige Schüler bereits den Unterschied zwischen der Kohl- und der Blaumeise genauso kannten wie das Rotkehlchen. Schnell war den pfiffigen Schüler klar, dass sauberes und trockenes Futter für die Vögel sehr wichtig ist, um gesund zu bleiben. Aus diesem Grund zeigte Fau Strube den Schülern einige Futterhäuschen mit Silos, wo das Futter einzeln entnommen werden kann. Bei diesen Modellen können die Vögel nicht durch das Futter hüpfen und es mit Kot verunreinigen.
Nachdem der theoretische Teil erfolgreich erlernt worden war, freute sich die Gruppe auf das Basteln. Sehr schnell wurden alle Tische mit Zeitungspapier bedeckt, die Ärmel hochgekrempelt und konzentriert gearbeitet. Jedes Kind erhielt einen Tontopf, kleine Äste, eine wetterfeste Schnurr und die Anleitung zum Basteln der Aufhängung der Futterglocke. Das war zum Teil aufgrund des notwendigen Knotens eine ganz schön kniffelige Aufgabe für die 2.Klässler. Doch mit Hilfe von Frau Wurzel Lellmann, Frau Bader und Frau Strube schafften es alle! In tiefen Suppentellern wurde dann das reine raumtemperierte Kokosfett mit einer Vogelfuttermischung vermischt. Um so länger die Kinder mischten, umso leichter wurde es. Die schön vermengte Mischung aus Fett, Sonnenblumenkernen, Erdnüssen, Rosinen, Getreide, Haferblocken, Fettfutter und Sämereien wurde dann in die Tontöpfe gestrichen. Sehr schnell füllten sich die Tontöpfe. Zum Schluß folgte die Hausaufgabe an die Klassenlehrerin und die Schüler: Die Futterglocke im Garten oder auf dem Balkon aufzuhängen und zu beobachten, welche Vögel dort ihre Futtergäste sind. Auch wenn vielleicht nicht alle Gäste erkannt werden, die Freude ist groß, etwas Gutes für die Natur getan zu haben.
Die Vögel werden es den Schülern sicherlich im Frühling mit einem schönen Gesang danken.
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